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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Zeitzeugenbesuch an der Rudolf Steiner Schule Nürnberg

Erich RathfelderVor hundert Jahren endete der I. Weltkrieg – Ein Gespräch mit dem Journalisten und Osteuropaexperten Erich Rathfelder über die gegenwärtige Situation in der Region seines Entstehens auf dem Westbalkan


Am Mittwoch, den 11. April, auf den Tag genau sieben Monate vor dem hundertsten Jahrestag des Kriegsendes am 11. November 1918 stattete Erich Rathfelder, ein Zeitzeuge des Jugoslawienkrieges der 1990er Jahre, der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg einen Besuch ab. Nach seinem Referat diskutierte er mit den Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Klassen unserer Schule.
Angesichts der wachsenden internationalen Spannungen ruht der besorgte Blick der Öffentlichkeit gegenwärtig eher auf dem Bürgerkrieg in Syrien, als auf den Nachbarstaaten im Südosten Europas. Andererseits haben nicht nur die Schüsse von Sarajewo auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand im Juni 1914, sondern auch der Krieg in der Folge des Zerfalls Jugoslawiens ab 1991 bewiesen, welche destabilisierende Wirkung von den ungelösten Problemen vor allem in den Nachfolgestaaten Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Mazedonien, Serbien und dem Kosovo ausgehen kann.
Allen diesen Staaten wurde durch Brüssel seit der Jahrtausendwende langfristig ein Beitritt zur Europäischen Union in Aussicht gestellt, was zu großen innenpolitischen Reformbemühungen der jeweiligen Regierungen führte. Dies stellte Herr Rathfelder am Beispiel Mazedoniens dar. Leider haben es aber bisher nur Slowenien und Kroatien geschafft, der Union beizutreten.

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Baumpflanzaktion 2018 der Montessori-Schule Freising

Baumpflanzaktion 2018Am 18.04.2018 sind wir, Schüler der Montessori-Schulen Freising und Aufkirchen, erneut zu unserer alljährlichen gemeinsamen Baumpflanzaktion im Weltwald des Kranzberger Forstes aufgebrochen.
Insgesamt pflanzten wir diesmal – unter fachmännischer Anleitung des Försters – 150 Lebkuchenbäume. Nach getaner Arbeit führte uns der Förster durch den Weltwald und verriet uns einiges Wissenswertes rund um die exotischen Bäume. Während unserer Wanderung hatten wir zudem Gelegenheit, uns die Bäume von der letzten Baumpflanzaktion anzusehen. Zum Schluss machten wir noch ein Gruppenfoto ...und freuen uns schon jetzt auf die Baumpflanzaktion 2019!

 
Internationaler Projekttag 2018 an der Montessori-Schule Freising

ProjekttagAnlässlich des 12. internationalen Projekttages der UNESCO-Projektschulen – diesmal zum Thema „Brennpunkt Zukunft: Agenda 2030" – haben sich die Schüler der Montessori-Schule Freising am 23.03.2018 intensiv mit den Sustainable Development Goals beschäftigt.
Zunächst trafen sich alle Schüler der 1.-10. Klassen in der Aula der Schule. Dort gaben einige Schüler unserer UNESCO-AG ihren Mitschülern im Rahmen einer kurzen Einführungspräsentation einen Überblick über die Ziele für nachhaltige Entwicklung. Dabei berichteten sie unter anderem von den Informationen und Erfahrungen, welche sie bereits in den Workshops des Jugendforums zum Thema sammeln konnten. Inspiriert vom Ergebnis des dortigen Musik-Workshops :) sangen wir zum Abschluss noch gemeinsam zwei Lieder – unter anderem „We are the world".
Im Anschluss an die Einführungsveranstaltung beschäftigten sich die Schüler innerhalb ihrer Klasse bzw. Jahrgangsstufen noch auf vielfältige Weise mit einzelnen Nachhaltigkeitszielen. Hier einige Beispiele:


Klasse 1-4: Kultur des Friedens, Gestaltung der Friedensbanderole, ...
Klasse 5/6: Hygiene, „WC-Kultur" weltweit, Wasservorkommen weltweit, ...
Klasse 7/8: Müllsammelaktion, Herstellung von natürlichem „Plastik", Plastikmüll im Meer, Plastik in Kosmetikartikeln, ...
Klasse 9/10: Debatten zu Themen wie z.B. Offshore-Windparks, Plastikmüll, Frauenrechte, nachhaltige Kleidung, ...


Die Möglichkeit zur kreativen Auseinandersetzung mit dem Ziel 16 „Frieden und Gerechtigkeit" bot sich schließlich allen Schülern durch die Gestaltung der „Friedensbanderole" von Schloss Rudolfshausen. Dieses Gemeinschaftswerk, welches die Bereitschaft zu einem friedensorientierten Lebensstil symbolisieren soll, stellte zugleich den Abschluss unseres Projekttages dar.

 
Die UNESCO-Taube:

Nachdem „unsere Friedenstaube" schon einige Zeit in Aufkirchen verbracht hatte - sie war im Mai 2017 bei uns gelandet - flog sie im Dezember mit unserem Trommellehrer Samuel nach Ghana und machte Stopp an der Quaye Nungua School in Teshie, unserer Partnerschule. Mr. Atu , der Schulleiter, Miss Agnes, unsere Partnerlehrerin und die Schüler und Schülerinnen hielten sie begeistert in ihren Händen.

Inzwischen ist sie wieder wohlbehalten in Aufkirchen gelandet.

Welche Bedeutung hat sie für uns?

Zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 2008 hat der Landshuter Künstler Richard Hillinger 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße geschaffen.
Jede Taube steht für einen der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Alle diese 30 Tauben halten im Schnabel einen Ölzweig als Friedenszeichen und fliegen mit ihrer Friedensbotschaft um die ganze Welt: zum Papst, gemeinnützigen Institutionen, Schulen und Vereinen. Die Empfänger dieser Taube werden so ermutigt, sich in ganz besonderer Weise für die Einhaltung der Menschenrechte und für das Völker-und Kulturenverständnis weltweit einzusetzen.
„Unsere Taube" soll im Rahmen des Blue-Danube-River-Projects vor allem entlang der Donau bzw. im süddeutschen Raum weiterfliegen. Die Taube wanderte bislang von Dillingen a. d. Donau nach Bogen in Niederbayern und von dort über Ingolstadt nach Aufkirchen. Dort fliegt sie von Klassenzimmer zu Klassenzimmer....

UNESCO-Taube  UNESCO-Taube  UNESCO-Taube 
 
17. Jugenforum 2018

Das 17. UNESCO-Jugendforum 2018 fand vom Mittwoch, den 21.02 bis zum Freitag, den 23.02.2018 an der Jugendherberge an der Nürnberger Burg statt. Schüler*innen fast aller 33 bayerischen UNESCO-Projektschulen bearbeiteten dort drei Tage lang in Workshops die verschiedene Themen aus den Agenda 2030 Zielen der Vereinten Nationen.


Organisiert wurde das Jugendforum in diesem Jahr von der UNESCO-Schulkoordination der Bertolt-Brecht-Schule in Zusammenarbeit mit der Schulkoordination des Hans-Sachs-Gymnasiums und natürlich mit Unterstützung zahlreicher weiterer Kolleg*innen.
Das Jugendforum begann mit der Eröffnungsveranstaltung im Talk-Show-Format im Eppeleinsaal.
Zwei Schüler des P-Seminars „UNESCO" der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg führten ein Interview mit dem Nürnberger Schul-Bürgermeister Herr Dr. Gsell, dem Schulleiter der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg Herr Dr. Schmidt, dem Schulleiter des Hans-Sachs-Gymnasiums Herr Büttner und der Landeskoordinatorin Frau Junker.

Eröffnung - Noah Wild/Stadt Nürnberg  WS-Architektur-AnnabelleJunker/Stadt Nürnberg WS-Musik-NoahWild/Stadt Nürnberg   WS-Radio-NoahWild/Stadt Nürnberg
 Eröffnung  WS Architektur  WS Musik  WS Burgradio

 

Dabei stellten sie dem Schul-Bürgermeister Fragen über die Verbesserung der Verkehrsmittelnutzung, über das Trinkwasser der Stadt und über die Bekämpfung und den Umgang von Ungleichheiten. Im Interview mit den beiden Schulleitern ging es um UNESCO-Projekte und um die Berücksichtigung der Agenda 2030 in der Schule. Dabei wurde speziell auf Nachhaltigkeit, Energiesparen und ökologische Aspekte eingegangen. Außerdem wurde Digitalisierung in der Schule und über Partnerschaften mit anderen Schulen aus anderen Ländern angesprochen.

Mit der UNESCO-Landeskoordinatorin Frau Junker wurde über Vielfalt und Umweltschutz und welchen Beitrag Einzelne leisten können gesprochen.
Der erste Abend wurde gekrönt von einem Konzert an der Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg, auch eine der fünf Nürnberger UNESCO-Projektschulen
Ausschnitte aus der intensiven Arbeit in zwölf verschiedenen Workshops sind im Folgenden zusammengefasst:
„Upcycling" hieß der Workshop, der von Schülerinnen des P-Seminars „UNESCO" der BBS geleitet wurde. Die Schüler haben einen Kicker, Geldbeutel und andere Gegenstände aus Müll wie Papprollen oder Verpackungen gebastelt.

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Gegenbesuch aus Odorheiu-Austauschschülerinnen in Gröbenzell

Im Rahmen des Deutsch-Rumänischen Schüleraustausches, kamen im Januar 11 rumänische Austauschülerinnen für 10 Tage nach München.

Wir beschäftigten mit dem Thema Ausgrenzung, unter anderem mit Ausflügen wie z.B. nach Murnau ins Schloßmuseum wo wir uns mit dem Schriftsteller Ödön von Horváth befassten, der in der Zeit des Dritten Reiches lebte und kritische Literatur über den Nationalsozialismus schrieb.

NS-Dokumentationszentrum  Spiele in Possenhofen  Gruppenfoto Murnau 
NS-Dokumentationszentrum  Spiele in Possenhofen  Gruppenfoto Murnau


Wir besuchten auch das NS- Dokumentationszentrum in München. Wie es dort war, beschreibt wundervoll Greta Jantschek stellvertretend für uns alle so:

Im NS-Dokumentationszentrum wurden wir freundlich begrüßt, der Eintritt und die Führung waren kostenlos. Im Museum gab es Bilder und kleine Videos, jedoch keine Gegenstände aus dieser Zeit. Eine Frau hat uns durch das Museum geführt und zu einigen Bildern viel erklärt, mir war davon Vieles neu. Am interessantesten und auch erschreckendsten fand ich das Foto von einem Mann, einem Juden, der um den Hals ein Schild mit der Aufschrift: „ich werde mich nie wieder bei der Polizei beschweren" trug. Er lief zwischen bewaffneten Männern und Menschen die Straße runter, seine Hose hatte man ihm abgeschnitten und seine Schuhe abgenommen. Der Grund für die Strafe war, dass er als Anwalt einen Juden verteidigen wollte und natürlich weil er selber auch Jude war. Nachdem er die Straße hinuntergegangen war, wurde er auch noch verprügelt. An diesem Foto finde ich so erschreckend, dass ihn so viele Menschen gesehen haben, während er gedemütigt wurde und niemand etwas dagegen unternommen hat. Insgesamt fand ich den Museumbesuch sehr informativ und ich habe viel dazu gelernt über diese Zeit.

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