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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Friedenstaube und Europäisches Kulturerbejahr 2018
 Budapest Paris-Eiffelturm  Studienfahrt Rom    Dublin


In Vorbereitung auf das Europäische Kulturerbejahr 2018 engagierten sich die Teilnehmer der Studienfahrten von Irland bis Ungarn, und von Paris bis Rom für eine besondere Aktion: Die UNESCO-Friedenstaube wurde symbolisch an bedeutende Weltkulturerbestätten bzw. UNESCO-relevante Orte gebracht, um so das Jubiläum 25 Jahre UNESCO Welterbe in den Blickpunkt zu rücken, das zusammen mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 begangen wird. Die Schüler setzten sich, sowohl in der intensiven Vorbereitung an Studientagen als auch durch die Besichtigung vor Ort in Budapest, Dublin, Rom und Paris intensiv mit dem Thema Welterbe auseinander. Sie suchten während der Studienfahrt dann ausgewählte Bauwerke oder Monumente auf, um dort die Donautaube als Symbol des Friedens ins Bild zu setzen. Ziele waren Dublin als UNESCO-Stadt der Literatur, wo die Schüler auch das UNESCO-Denkmal für den Welternährungs- oder Welthungertag am 16. Oktober besuchten, Rom mit dem Pantheon und anderen Welterbestätten, Budapest mit seinen berühmten Bauten und Architektur-Weltstätten, wie z.B. Andrássy-Straße, Burgpalast, Krönungskirche, Liebfrauenkirche und Zitadelle, dann Paris als Stadt der UNESCO nicht nur mit dem Eiffelturm.


Ziel des Projekts ist es, den Schülern durch die originale Begegnung mit solchen Stätten das Bewusstsein für unser reiches kulturelles Erbe, das teilweise Welterbe ist, zu fördern und die Bereitschaft zu seiner Bewahrung zu wecken. Intensive Vorbereitung durch mehrere Studientage mit Datensammlung, Referaten und Präsentationen zu Detailthemen sollen dazu beitragen, das Verständnis für die historisch -kulturelle oder technische Einzigartigkeit solcher Stätten zu vertiefen, und somit das Bewusstsein für dieses reiche Erbe in Europa und der Welt zu fördern, die Bereitschaft zu seiner Bewahrung wecken - für eine Kultur des Friedens. Das Projekt wird 2018 fortgesetzt, nicht nur mit weiteren Studientagen, Studienfahrten und einer Ausstellung im Rahmen der UNESCO-Projektwoche, sondern auch mit den Teilnehmern der Gruppen am Internationalen Austausch, die ergänzend einen Schwerpunkt setzen auf die Auseinandersetzung mit der Umwelt – Thema Müllentsorgung und Recycling - an den Orten der Partnerschulen, um so auch den europäischen Alltag miteinzubeziehen. So sollen die Ziele der UNESCO-Schulen sowohl in der direkten Auseinandersetzung mit den Kulturerbestätten als auch durch die unmittelbare Begegnung mit den Partnern vor Ort umgesetzt werden.

 
Schüleraustausch einmal anders -VirtualStudentXChange

Das chinesisch-deutsche Klassenzimmer - ein Pilotprojekt an der MRS

 

   

Globale Kompetenzen mittels digitaler Technik – VirtualStudentXChange ist ein Projekt der Stiftung Mercator und wird von Zeitbild durchgeführt. Das Goethe Institut unterstützt das Vorhaben. Nur fünf bayerische Schulen erhielten die Möglichkeit sich daran zu beteiligen.

Pünktlich zu Weihnachten wurde die Städtische Realschule für Mädchen in Rosenheim beschenkt - 15 VR-Brillen und eine moderne 360-Grad-Kamera ergänzen seit Dezember den Geographieunterricht. Und mit diesem Equipment wurde bereits intensiv gearbeitet. Im Klassenzimmer und auf dem Christkindlmarkt filmten die Schülerinnen der Klasse 8A bilingual und der 9C unter der Anleitung von Lehrerin Anette Dippold. Am Computer bearbeitet und ergänzt, werden diese der chinesischen Austauschschule Minyang übermittelt. In diesen Videos werden kulturelle und schulische Themen behandelt um sich Kennenzulernen und das gegenseitige Verständnis zu steigern. Die MRS erhält im Gegenzug Videos aus Minyang. Mit den VR-Brillen und ihren Smartphones können Lehrkräfte und Schülerinnen die Videos anschauen und zum Beispiel für den Geographie- und Projektunterricht nutzen.

 

360-Grad-Videos werden vom Gehirn wie reale Erlebnisse verarbeitet und können deshalb eine starke emotionale Beteiligung bewirken. In dem Projekt wollen die Partner erproben, ob diese Wirkung – die so genannte Immersion – einen Mehrwert für den Schulaustausch über Länder- und Kulturgrenzen hinaus darstellen kann.

In einem ersten Schritt wird mit zehn Schulen in China und Deutschland getestet, welche technischen, organisatorischen und pädagogischen Rahmenbedingungen für die Umsetzung dieses Projekts an Schulen erforderlich sind. Im November fand dazu bereits ein Workshop mit chinesischen Lehrkräften beim Goethe Institut in Peking statt.

In zwei Arbeitsphasen erstellen die Schulen bis April 2018 insgesamt fünfzig 360-Grad-Videos und tauschen diese aus. Eine Dokumentation fasst danach die Erfahrungen zusammen und soll weiteren Schulen die Beteiligung diesem digitalen Bildungsangebot ermöglichen.

 
Die Klasse 7a des RTG präsentiert den Prospekt Nittenau Calling

 - Eine Begegnung zwischen Flüchtlingen und Schülern -

Am 20. Dezember 2017 wurde das Regental-Gymnasium in Nittenau zum Begegnungsort verschiedener Länder, Kulturen und Sprachen. Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a und ihre Englischlehrerin StRefin A. Dobmeier luden im Rahmen des Englischunterrichts eine Gruppe von Flüchtlingen ein, um ihnen ihren englischsprachigen Prospekt Nittenau Calling zu präsentieren.

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Die Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a des RTG sind sich einig: Interkulturelle Projekte bereichern das Schulleben. Hinter den Jugendlichen liegen interessante wie arbeitsreiche Wochen. Im Oktober und November diesen Jahres begann die Klasse 7a zunächst mit Recherchearbeiten zu den Themen History, Sights, Activities, Cuisine, Shopping and Tourist Attractions, die sie anschließend im Englischunterricht unter der Leitung von Frau Anja Dobmeier sprachmittelten, d.h. sinngemäß vom Deutschen ins Englische übertrugen. Neben den Texten entwarfen die Lernenden auch Logos für die einzelnen Themenbereiche und nutzten die Herbstferien, um in ihrer Heimatstadt Nittenau einige Fotos zu machen, die ebenfalls in den Flyer integriert wurden. Bei der Gestaltung des Layouts bekam die Lerngruppe tatkräftige Unterstützung von der ebenfalls in Nittenau ansässigen Designcooperative eG.

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Installationen des Additums Kunst Q12 am Gymnasium Lappersdorf zu den Themen Konsum und Umgang mit Wildtieren

Im Halbjahr „Objekt" 11/2 arbeiteten die sieben Teilnehmer/-innen unseres ersten Kunstadditums der Q12 engagiert an zwei Projekten, die derzeit im Schulhaus zum Nachdenken anregen sollen.
So trifft man in der Aula des Schulhauses auf eine temporäre, kritische Installation zum Thema Konsum und auf einen ungewöhnlichen dreidimensionalen Elefantenkopf an der Wand des Treppenhauses gegenüber der Informatik.
Die Schüler/-innen haben sich bewusst für eine zunächst unkommentierte Präsentation im Schulhaus entschieden, damit sich der Betrachter unvoreingenommen mit ihren Werken auseinandersetzen kann.

Elefant  Konsum1  Konsum2 


Nachdem die Werke nun seit einer guten Woche im Schulhaus ausgestellt sind, kommentieren die Gruppen ihre Arbeiten:

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Aktionstag Kinderrecht und Lesen für UNICEF 2017/18 an der BBS

ScheckübergabeNachdem wir in den letzten Schuljahren in der 6. Klasse den Aktionstag Kinderrechte der UNICEF am 20.11. zu einem festen Bestandteil der UNESCO-Arbeit gemacht haben, wollten wir in diesem Jahr noch enger mit der UNICEF Hochschulgruppe der Friedrich-Alexander-Universität zusammenarbeiten. Aus diesem Grund beschlossen wir, die Aktion „Lesen für UNICEF" mit unserem Thema Kinderrechte zu verbinden. Bei dieser Aktion konnten die Kinder durch das Lesen möglichst vieler Seiten, die dann ähnlich wie bei einem Spendenmarathon von Sponsoren aus der Familie oder dem Bekanntenkreis finanziert wurden, die Bildungsprojekte der UNICEF in Afrika unterstützen. Zu diesem Zweck fand eine Lesewoche vom 06.-10.11.17 in den teilnehmenden 6. und 7. Klassen statt, in der die Kinder sowohl in der Schule als auch zuhause lesen konnten. Teilweise nutzten sie hierfür auch unseren schulinternen Ableger der Stadtbücherei unter der Leitung von Frau Rauch, die dieses Projekt tatkräftig unterstützte.

Am 20.11.17 stellte sich im Rahmen einer Krönungsfeier für die fleißigsten Bücherwürmer die UNICEF selbst vor. Die Feierlichkeiten wurden von einem Gesangsstück der Religionsgruppe von Herrn Peters und unserer Schulband, unter der Leitung von Herrn Dusel, perfekt abgerundet. Besonders überrascht wurden wir von der Klasse 5Gb, die gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin, Frau Jauernig, und ihrem Deutschlehrer, Herrn Schleyer, außer Konkurrenz antraten und freiwillig und mit immensem Erfolg an der Aktion teilnahmen.

Nach Abgabe der letzten Spenden konnte am 13.12.17 unser Spendenscheck in Höhe von traumhaften 1.883,94 € feierlich übergeben werden. Wir hoffen, dass damit viele „Schulen im Koffer" und Unterrichtsmaterialien für Kinder in Afrika besorgt werden können und wollen dieses Pilotprojekt auf jeden Fall in den nächsten Jahren fortsetzen.

 
Spendenlauf am Regental-Gymnasium Nittenau

Spendenlauf13.500 Euro für 2000 gelaufene Kilometer

Das Projektseminars „RTG läuft“ schaffte es, die ganze Schulfamilie für den guten Zweck zu vereinen und spendet einen beeindruckenden Betrag an das Rainbow House of Hope in Uganda (RHU).

 

Dieses Ergebnis hat alle Erwartungen übertroffen: Ganze 13.500 Euro brachte der RTG-Spendenlauf Ende Oktober ein. (Die MZ berichtete am 4.11. im Artikel „Kraftanstrengung für Uganda“ darüber.) Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektseminars „RTG läuft“ hatten unter der Leitung von Oberstudienrätin Birgit Kittsteiner bereits Monate vorher begonnen, den Aktionstag zu organisieren. Sie gestalteten Flyer, um ihre Mitschüler über das RHU, aber auch über die Theorie des Laufens zu informieren, sie boten in den Mittagspausen Trainingseinheiten mit Aufwärm- und Dehnübungen an und animierten ihre Mitschüler dazu, Sponsoren in ihrem Familien- und Verwandtenkreis zu finden. Pro gelaufener Runde eines Schülers sollte ein individuell festgelegter Betrag gespendet werden. Am 27. Oktober war es dann so weit. Von 10 bis 12 Uhr liefen alle Schüler der Klassen 5 bis 11 des Regental-Gymnasiums Runde für Runde die vom P-Seminar ausgewiesene Strecke von 460 Metern und das insgesamt über 4200 Mal. Dieser Einsatz zahlte sich natürlich aus. Dank der Organisation des P-Seminars, des sportlichen Ehrgeizes der RTG-Schüler und der Großzügigkeit der Spender wurde der Spendenlauf ein voller Erfolg – die Kraftanstrengung hat sich gelohnt. Die Organisatoren sind zu Recht stolz, dem RHU diese hohe Summe weiterleiten zu können. Die Spende ist für den Erwerb eines neuen Grundstücks für das RHU am Stadtrand Kampalas gedacht. Da die Stadt das ursprüngliche Terrain verkaufen und neu bebauen möchte, müssen die Slums weichen. So manche Teile der Hütten wurde bereits zerstört. Dem RHU steht ein aufwändiger Umzug und Neuanfang bevor, den die RTG-Schulfamilie mit ihrer Spende hoffentlich ein wenig vereinfachen kann.

Informationen zum Rainbow House of Hope Uganda:

Das Rainbow House of Hope Uganda (RHU) ist eine einheimische Nicht-Regierungs-Organisation aus Uganda. Sie setzt sich in einem kleinen Vorort der Hauptstadt Kampala für Kinder und Jugendliche in schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen ein.

Carola Gangkofner

 
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