logo_en

Anmeldung



Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Welterbe als Thema für Jugendliche? Hoher Besuch aus Thailand in Bamberg

Hohen Besuch aus Thailand durfte das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg empfangen, hielt sich doch eine Delegation aus der nordthailändischen Stadt Chiang Mai in Bamberg auf, die auch die einzige UNESCO-Projektschule Bambergs besuchte. Die Besucher aus der Stadt, die wegen ihrer Denkmale, Fundstätten und der Kulturlandschaft auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht, wollten während ihres Besuchs die Herausforderungen mit dem Umgang und die Chancen des Welterbetitels kennen lernen und Kontakte knüpfen. Ein wichtiger Aspekt war dabei, wie der Welterbe-Gedanke an junge Menschen weitergegeben werden kann, weswegen sie auch unserer UNESCO-Projektschule einen Besuch abstatteten. Gerne informierten Herr Knebel und Herr Stübinger die Gäste über die vielfältigen UNESCO-Aktivitäten, die bei uns stattfinden, gemeinsam wurde auch erörtert, wie das für Jugendliche etwas sperrige Thema „Welterbe“ motivierend gestaltet werden könne. Am Ende war man sich einig, dass Welterbe erlebbar gemacht werden muss – durch Aktivität der Schüler/innen, durch Projekte und nicht zuletzt durch das persönliche Engagement der Lehrkräfte. Herzlicher Dank auf beiden Seiten für einen fruchtbaren Vormittag.

Auf dem Gruppenbild zu sehen (v.l.n.r.): Pakorn Arjpothi Engelhardt, Schüler; Asst. Prof. Komson Teeraparbwong, Architekt, Chiang Mai University; Assoc. Prof. Dr. Woralun Boonyasurat, Dekanin der Fakultät der Bildenden Künste, Chiang Mai University; Suwaree Wongkongkaew, Direktorin, Chiang Mai Arts and Cultural Centre; Richard Engelhardt, UNESCO-Berater für Kultur in Asien und im Pazifik a.D.; Graham Jefcoate, ehemaliger Direktor der Staatsbibliothek zu Berlin; OStD Markus Knebel, Schulleiter E.T.A. Hoffmann-Gymnasium; StD Martin Stübinger, UNESCO-Beauftragter E.T.A. Hoffmann-Gymnasium; Ajirapa Pradit, Chiang Mai University; Selina Feder, Zentrum Welterbe Bamberg;
 
„Buntstifte" in Äthiopien - Aktion der Montessori-Schule Freising

Im Januar hatten wir Frau Pernthaner zu uns in die Schule eingeladen, um ihre NGO „Buntstifte" in Äthiopien vorzustellen. Anlässlich ihres Besuchs konnten wir ihr den durch Spendenlauf und Verkauf am Weihnachtsmarkt eingenommenen Geldbetrag sowie einige gesammelte Schulmaterialien übergeben.

Aktion "Buntstifte" in Äthiopien   Aktion "Buntstifte" in Äthiopien
 
UNESCO-Projektreise Paris: Une expérience magnifique

Une expérience magnifique, eine wundervolle Erfahrung war nach der einhelligen Meinung aller Teilnehmer die 4tägige UNESCO-Projektreise nach Paris, die 15 Schülerinnen und Schüler des Maristen-Gymnasiums zusammen mit der UNESCO-Schulkoordinatorin Frau Schwoerer und Schulleiter Herrn Müller vom 14. – 17. Januar 2018 unternahmen. Selbstverständlich widmeten sich die Schüler dabei touristischen Highlights wie beispielsweise der Besteigung des Arc de Triomphe, einem ausgedehnten Spaziergang auf dem Pariser Prachtboulevard, der Champs-Élysées und wiederholten Besuchen des Eiffelturmes, der bei jeder Tageszeit und bei jeder Wetterlage ein Foto wert ist. Auch typische Pariser Stadtviertel wie das Quartier Latin und das Marais wurden „ergangen" oder die berühmte Kathedrale Notre-Dame besichtigt.

Im Vordergrund des Besuchs standen aber dezidiert eine weitere inhaltliche Vertiefung der im Vorfeld erarbeiteten Themenbeiträge zum „Europäischen Wettbewerb 2018", an dem die Schüler heuer teilnehmen und die fortgeführte Verbindung des Maristen-Gymnasiums, das ja seit 2015 den Titel einer „UNESCO-Projektschule" trägt, mit den Zielen der UNESCO.

 UNESCO Paris  UNESCO Paris  UNESCO Paris UNESCO Paris 

 

Weiterlesen...
 
Friedenstaube und Europäisches Kulturerbejahr 2018 am CSG Ingolstadt
 Budapest Paris-Eiffelturm  Studienfahrt Rom    Dublin


In Vorbereitung auf das Europäische Kulturerbejahr 2018 engagierten sich die Teilnehmer der Studienfahrten von Irland bis Ungarn, und von Paris bis Rom für eine besondere Aktion: Die UNESCO-Friedenstaube wurde symbolisch an bedeutende Weltkulturerbestätten bzw. UNESCO-relevante Orte gebracht, um so das Jubiläum 25 Jahre UNESCO Welterbe in den Blickpunkt zu rücken, das zusammen mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 begangen wird. Die Schüler setzten sich, sowohl in der intensiven Vorbereitung an Studientagen als auch durch die Besichtigung vor Ort in Budapest, Dublin, Rom und Paris intensiv mit dem Thema Welterbe auseinander. Sie suchten während der Studienfahrt dann ausgewählte Bauwerke oder Monumente auf, um dort die Donautaube als Symbol des Friedens ins Bild zu setzen. Ziele waren Dublin als UNESCO-Stadt der Literatur, wo die Schüler auch das UNESCO-Denkmal für den Welternährungs- oder Welthungertag am 16. Oktober besuchten, Rom mit dem Pantheon und anderen Welterbestätten, Budapest mit seinen berühmten Bauten und Architektur-Weltstätten, wie z.B. Andrássy-Straße, Burgpalast, Krönungskirche, Liebfrauenkirche und Zitadelle, dann Paris als Stadt der UNESCO nicht nur mit dem Eiffelturm.


Ziel des Projekts ist es, den Schülern durch die originale Begegnung mit solchen Stätten das Bewusstsein für unser reiches kulturelles Erbe, das teilweise Welterbe ist, zu fördern und die Bereitschaft zu seiner Bewahrung zu wecken. Intensive Vorbereitung durch mehrere Studientage mit Datensammlung, Referaten und Präsentationen zu Detailthemen sollen dazu beitragen, das Verständnis für die historisch -kulturelle oder technische Einzigartigkeit solcher Stätten zu vertiefen, und somit das Bewusstsein für dieses reiche Erbe in Europa und der Welt zu fördern, die Bereitschaft zu seiner Bewahrung wecken - für eine Kultur des Friedens. Das Projekt wird 2018 fortgesetzt, nicht nur mit weiteren Studientagen, Studienfahrten und einer Ausstellung im Rahmen der UNESCO-Projektwoche, sondern auch mit den Teilnehmern der Gruppen am Internationalen Austausch, die ergänzend einen Schwerpunkt setzen auf die Auseinandersetzung mit der Umwelt – Thema Müllentsorgung und Recycling - an den Orten der Partnerschulen, um so auch den europäischen Alltag miteinzubeziehen. So sollen die Ziele der UNESCO-Schulen sowohl in der direkten Auseinandersetzung mit den Kulturerbestätten als auch durch die unmittelbare Begegnung mit den Partnern vor Ort umgesetzt werden.

 
Schüleraustausch einmal anders -VirtualStudentXChange

Das chinesisch-deutsche Klassenzimmer - ein Pilotprojekt an der MRS

 

   

Globale Kompetenzen mittels digitaler Technik – VirtualStudentXChange ist ein Projekt der Stiftung Mercator und wird von Zeitbild durchgeführt. Das Goethe Institut unterstützt das Vorhaben. Nur fünf bayerische Schulen erhielten die Möglichkeit sich daran zu beteiligen.

Pünktlich zu Weihnachten wurde die Städtische Realschule für Mädchen in Rosenheim beschenkt - 15 VR-Brillen und eine moderne 360-Grad-Kamera ergänzen seit Dezember den Geographieunterricht. Und mit diesem Equipment wurde bereits intensiv gearbeitet. Im Klassenzimmer und auf dem Christkindlmarkt filmten die Schülerinnen der Klasse 8A bilingual und der 9C unter der Anleitung von Lehrerin Anette Dippold. Am Computer bearbeitet und ergänzt, werden diese der chinesischen Austauschschule Minyang übermittelt. In diesen Videos werden kulturelle und schulische Themen behandelt um sich Kennenzulernen und das gegenseitige Verständnis zu steigern. Die MRS erhält im Gegenzug Videos aus Minyang. Mit den VR-Brillen und ihren Smartphones können Lehrkräfte und Schülerinnen die Videos anschauen und zum Beispiel für den Geographie- und Projektunterricht nutzen.

 

360-Grad-Videos werden vom Gehirn wie reale Erlebnisse verarbeitet und können deshalb eine starke emotionale Beteiligung bewirken. In dem Projekt wollen die Partner erproben, ob diese Wirkung – die so genannte Immersion – einen Mehrwert für den Schulaustausch über Länder- und Kulturgrenzen hinaus darstellen kann.

In einem ersten Schritt wird mit zehn Schulen in China und Deutschland getestet, welche technischen, organisatorischen und pädagogischen Rahmenbedingungen für die Umsetzung dieses Projekts an Schulen erforderlich sind. Im November fand dazu bereits ein Workshop mit chinesischen Lehrkräften beim Goethe Institut in Peking statt.

In zwei Arbeitsphasen erstellen die Schulen bis April 2018 insgesamt fünfzig 360-Grad-Videos und tauschen diese aus. Eine Dokumentation fasst danach die Erfahrungen zusammen und soll weiteren Schulen die Beteiligung diesem digitalen Bildungsangebot ermöglichen.

 
Die Klasse 7a des RTG präsentiert den Prospekt Nittenau Calling

 - Eine Begegnung zwischen Flüchtlingen und Schülern -

Am 20. Dezember 2017 wurde das Regental-Gymnasium in Nittenau zum Begegnungsort verschiedener Länder, Kulturen und Sprachen. Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a und ihre Englischlehrerin StRefin A. Dobmeier luden im Rahmen des Englischunterrichts eine Gruppe von Flüchtlingen ein, um ihnen ihren englischsprachigen Prospekt Nittenau Calling zu präsentieren.

   flyer2


Die Schülerinnen und Schülern der Klasse 7a des RTG sind sich einig: Interkulturelle Projekte bereichern das Schulleben. Hinter den Jugendlichen liegen interessante wie arbeitsreiche Wochen. Im Oktober und November diesen Jahres begann die Klasse 7a zunächst mit Recherchearbeiten zu den Themen History, Sights, Activities, Cuisine, Shopping and Tourist Attractions, die sie anschließend im Englischunterricht unter der Leitung von Frau Anja Dobmeier sprachmittelten, d.h. sinngemäß vom Deutschen ins Englische übertrugen. Neben den Texten entwarfen die Lernenden auch Logos für die einzelnen Themenbereiche und nutzten die Herbstferien, um in ihrer Heimatstadt Nittenau einige Fotos zu machen, die ebenfalls in den Flyer integriert wurden. Bei der Gestaltung des Layouts bekam die Lerngruppe tatkräftige Unterstützung von der ebenfalls in Nittenau ansässigen Designcooperative eG.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 31