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Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Projekttag

 

 

UNESCO-Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

 
Neue Paten für die Bäume

BaumpatenDie Klasse 6c der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg übernimmt die Baumpatenschaft

Die Schüler der Klasse 8a und 6c machten sich am Dienstag, 20.9.16, auf den Weg in die Ewaldstraße. Die einen, um Abschied von ihren Bäumen zu nehmen, die anderen, um neue Baumpaten zu werden. Über zwei Jahre pflegte die Klasse 8a die Baumscheiben, die sie in mühevoller Arbeit bepflanzten. Gießen, Laub rechen und Erde umgraben gehörten dabei zu ihren Aufgaben. Nun durften die Schüler ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Sechstklässler weitergeben, die sich sogleich voller Begeisterung ans Werk machten, um ihrer Verantwortung nachzukommen.


Der Service öffentlicher Raum, der Bund Naturschutz Nürnberg Stadt und die Sparkasse Nürnberg starteten 2011 das Projekt „Nürnbergs Bäume brauchen Paten". 850 Baumpaten kümmern sich ehrenamtlich um das Beet und die Bäume vor ihrer Haustür. Die Straßenbäume verbessern nicht nur das Stadtklima, indem sie ihrer Umgebung Schatten spenden, sondern sie bereichern auch das Stadtbild und tragen zum Wohlbefinden der Bürger bei. Die Schüler leisten also mit ihrer Patenschaft nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern sie helfen aktiv mit, ihre Stadt zu verschönern.

 

Annika Hoffmann (L)

 
Donau-Taube unterwegs als Friedenssymbol

Donau-taubeDie Donau-Taube, auch als UNESCO-Friedenstaube bezeichnet, wurde von Schülerinnen und Schülern an verschiedenen Lokalitäten rund um das Christoph-Scheiner-Gymnasium in Szene gesetzt, um so ein Zeichen für friedliches Miteinander in einer Welt voller Konflikte und Krisen zu setzen. Der Hintergrund der Taube ist folgender: Zum 60.Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 2008 hatte der Künstler Richard Hillinger 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße geschaffen, wobei jede Taube für einen der 30 Artikel der Menschenrechte steht. Alle diese 30 Tauben halten im Schnabel einen Ölzweig als Friedenszeichen und fliegen mit ihrer Friedensbotschaft durch die ganze Welt. Im Rahmen des Blue-Danube-River-Projects soll die Taube, die schon in Dillingen an der Donau sowie in Bogen in Niederbayern unterwegs war, vor allem entlang der Donau bzw. im süddeutschen Raum weiter fliegen.


Die Inszenierung der UNESCO-Taube war eine der vielen Aktionen, mit denen die Schüler UNESCO-Ziele ins Bewusstsein von Mitschülern und Öffentlichkeit rücken wollten: Projektbeiträge in verschiedenen Klassen bearbeiteten Themen wie Tschernobyl und die Folgen von Radioaktivität, aktuelle Kriege und Religionskriege, Globale Umweltprobleme, Umweltgifte und Heilpflanzen bis hin zur Müllvermeidung. Alle Ergebnisse führten mit einer großen Ausstellung zwei Wochen lang diese Themen der Schulöffentlichkeit vor Augen und konnten viele Besucher zum Nachdenken anregen. Die UNESCO-Taube selbst wartet auf die Einladung zum Weiterflug von den Dächern über Ingolstadt an einen anderen Standort, um die Botschaft des Friedens weiter zu tragen.


Weitere Infos hier http://www.csg-in.de/1819

 
"Vielfalt erleben, Vorurteile abbauen"

altDeutsch-ukrainische Schülerbegegnung


Vom 16.-24. Juli reiste eine Schülergruppe des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums und der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg in die Ukraine. In Lemberg kamen sie zusammen mit 7 Schülern der dortigen Schule mit erweitertem Deutschunterricht. Die Lemberger Schüler zeigten ihnen ihre Stadt, und fuhren anschließend mit ihnen weiter nach Kiew. Dort standen Besichtigungen des Zentrums, der Kirchen und des Maidans aber auch der Besuch der Gedenkstätten Babij Jar und des Holodomors sowie ein Gespräch zur Korruption mit der NGO "Tschesno" auf dem Programm.

 

Schließlich ging die Fahrt weiter nach Charkiw, wo noch einmal 11 Schüler dazu kamen. Die Schüler aus Lemberg und Nürnberg wohnten in Charkiwer Gastfamilien. Gemeinsam setzte sich die Gruppe im Nürnberger Haus in Charkiw vier Tage lang mit Stereotypen, Vorurteilen und Nationalismus als Identitätsfalle auseinander. Das Programm umfasste die Diskussion über Stereotypen, Rollenspiele zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Vorträge zu historischen Narrativen in Deutschland und in der Ukraine sowie Vorträge über die ukrainische Menschenrechtssituation und die aktuelle Situation dort. Darüber hinaus wurden unterschiedlichen Gedenkstätten besucht und intensiv in Arbeitsgruppen an Miniprojekten gearbeitet. Am letzten Tag konnten die Schüler stolz den Nürnberger Teilnehmern diese Miniprojekte präsentieren: eine Fotoausstellung zur Architektur, ein Videofilm, ein Reisejournal, ein Plakat mit den Ergebnissen einer Umfrage zu Stereotypen und ein gemeinsam gemaltes und geschnittenes Kunstwerk. Alle Beteiligten waren mit Feuereifer dabei, und es hat ihnen riesigen Spaß gemacht. Der schönste Effekt war wohl die herzliche Freundschaft, die zwischen allen Teilnehmern aus Ost und West entstand. Der Abschied ging nicht ohne Tränen ab. Viele der Schüler freuen sich jedoch schon auf ein Wiedersehen im November in Nürnberg!


Hier können sie das Reisetagebuch der Teilnehmer lesen.

 

 

Ein herzliches Dankeschön an die Vertreter des Partnerschaftsvereins Charkiv-Nürnberg, allen voran Frau Antje Rempe, die diese Schülerbegegnung professionell organisiert und durchgeführt und für unsere Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

 
Schau hin – misch dich ein!

NCCHRTodesstrafe und NSU

Ein deutsch-amerikanisches Menschenrechtsprojekt des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums Nürnberg und der Maynard Jackson High School Atlanta

 

 

Das ganze Schuljahr 2015/16 über arbeitete der AK Menschenrechte des Sigumund-Schuckert-Gymnasiums mit Schülerinnen und Schülern der Maynard Jackson High School am zweiten gemeinsamen Menschenrechtsprojekt der beiden Partnerschulen. Die Jugendlichen aus Nürnberg und Atlanta kamen über den Atlantik hinweg zusammen um ein Thema zu erkunden, das Bürger ihrer beider Länder gleichermaßen betrifft: das Strafrecht.

 

Beide Schülergruppen erstellten kreative Internet-Blogs über ihre Arbeit

SchülerInnen des SSG in Atlanta

SchülerInnen der MJHS in Nürnberg

 

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"Frankfurter Erklärung der deutschen UNESCO-Projektschulen vom 26.02.2016

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen die in den letzten Monaten zunehmenden Gewalttaten gegen Flüchtlinge als Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind.

In der derzeitigen aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte appellieren wir an alle Beteiligten, zu einem umfassenden toleranten, respektvollen und konstruktiven Dialog zurückzukehren."

 
"Unesco meets Olympia" – am Gymnasium Lappersdorf

"Unesco meets Olympia"Was macht man, wenn aus der Sportfachschaft die tolle Idee kommt, dass man zum Jahresabschluss auch mal eine Sportolympiade stattfinden lassen könnte und gleichzeitig der - im zweijährigen Rhythmus - vorgeschlagene unesco-Projekttag ansteht? Richtig! Man verknüpft beide Ideen! So haben wir uns zusammen gesetzt, Länder ausgesucht, über die man eigentlich nicht Bescheid weiß, und diese allen Klassen unserer Schule zugelost, sodass am Ende jede Klasse für ein Land die Verantwortung trug.

 

Das Konzept dahinter ist, dass man nicht nur sportlich miteinander und fair die olympischen Spiele begeht - es wurde sogar das Olympische Feuer, ein Symbol der allgemeinen Friedenszeit, von handwerklich begabten Lehrern zusammengeschraubt – sondern, dass jede Klasse Informationen über das jeweilige Land einholt und sich zum Beispiel Gedanken macht, inwieweit in „ihrem" Land Menschenrechtsverletzungen sattfinden, ob Meinungsfreiheit vorherrscht, welche Religionen das Land dominieren, ob es diesbezügliche Probleme gibt, welche geografischen Besonderheiten das Land aufweist etc...Außerdem sollte eine kreative Umsetzung mit all diesen Ergebnissen erfolgen. Dies fand am Unesco-Projettag statt. Außerdem wurde zeitgleich von den Sportlehrern das Olympiagelände abgesteckt und die Zuordnung zu den Disziplinen vorgenommen.

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