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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Oh Champs-Élysées! - Die Rudolf Steiner-Schule Nürnberg im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft
   

Zum Anlass des 54. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Januar 1963 zwischen den beiden ehemals verfeindeten Ländern trafen sich Franzosen und Nürnberger, um die gemeinsame Freundschaft zu feiern.


Und dann standen alle vorne an der Bühne. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell, Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Sparkassenchef Dr. Matthias Everding, der gleichzeitig Honorarkonsul der Republik Frankreich ist, Nizzas Stadträtin Christiane Amiel und Schulleiter Dr. Klaus Seel.
Schulleiter Dr. Seel macht den Anfang. Begrüßt die Anwesenden, gesteht, dass er kein Französisch spricht. Das macht nichts, die Anwesenden Vertreter Frankreichs, unter ihnen auch Thomas Grenot, Conseiller Consulaire für Bayern und Baden-Württemberg, sprechen perfektes Deutsch. Christiane Amiel ist sogar Muttersprachlerin, eine gebürtige Saarländerin – und dennoch sitzt sie im Stadtrat von Nürnbergs Partnerstadt Nizza. Alleine das zeige schon, wie besonders die Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien, sagt sie in ihrer Rede. Eine Deutsche mit einem politischen Mandat in Frankreich.


Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag sei ein „Jahrhundertvertrag", der die Erbfeindschaft beendet habe, sagt Amiel und benennt die Schrittmacher dieser neuen deutsch-französischen Freundschaft: Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle als erstes deutsch-französisches „Paar" – mit der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags stellten sie die Weichen für die deutsch-französische Zusammenarbeit und besiegelten offiziell die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern; Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing, Helmut Kohl und François Mitterrand, die beiden engen Duz-Freunde, die am 22. September 1984 Hand in Hand über den Gräbern von Verdun standen. Ein Bild, das zum kollektiven Gedächtnis der deutsch-französischen Freundschaft gehört.

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STOLPERSTEINE zur Erinnerung an unsere Menschenrechte im Rahmen des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember am Gymnasium Lappersdorf

 

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„Mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" haben die Vereinten Nationen eine Resolution verfasst, die als Absichtserklärung die darin enthaltenen Menschenrechte in möglichst allen Staaten durchsetzen und schützen will. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" – doch wie oft werden unsere Menschenrechte verletzt und mit Füßen getreten?


Aus diesem Grund haben unsere Achtklässler im Rahmen des Geschichtsunterrichts Stolpersteine erstellt, mit denen sie in Gruppenarbeit in unserem Schulhaus an die Menschenrechte erinnern wollen. Da Stolpersteine in Form von Pappkartons in der Schule dann doch eine Gefahr darstellen und zudem erheblich beim Putzen stören, hat sie unser Hausmeister just an der Decke angebracht, wo sie jetzt für jeden ersichtlich sind. (Ein herzliches Dankeschön an unseren findigen Hausmeister!)


Anja Pilhofer (für die Unesco-AG)

 

 

 
Nürnberg ist bunt! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnung 2016
Wegzeichen  Wegzeichen  Wegzeichen  Wegzeichen 

In der Woche vom 6. bis 13. November 2016 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus Charkiw sowie Lemberg mit Schülern der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg und des Sigmund-Schuckert- Gymnasiums, beides anerkannte UNESCO-Projektschulen, um zum Thema „Nürnberg ist bunt" zu arbeiten.


Den Auftakt der Begegnung bot ein runder Tisch im Blauen Saal der Rudolf Steiner-Schule. Die SchülerInnen aus Lemberg bzw. Charkiw stellten ihre Heimatstadt in einem Vortrag anschaulich vor. Als Ehrengast erschien der ukrainische Generalkonsul Vadym Kostiuk.


Gemeinsam mit Schülern der zehnten Klasse unserer Schule nahmen unsere Gäste am Projekt „Nürnberg ist bunt" teil, um im Rahmen eines Workshops als Botschafter für Vielfalt ausgebildet zu werden. Zunächst galt es eigene Vorurteile in den Papierkorb zu werfen und damit abzulegen. Im Rollenspiel lernten die Schüler dann eigene Stereotypen zu überdenken und vorurteilsfreier auf andere zuzugehen.


Beim Podiumsgespräch mit Stadträtin Elke Leo, Lemia Yiyit vom Integrationsrat der Stadt Nürnberg, Ella Schindler und André Winkel vom Partnerschaftsverein Nürnberg-Charkiw stellten die Schüler interessiert Fragen zum Thema Integration und Willkommenskultur in Nürnberg.


Darüber hinaus lernten die Schüler Nürnberg als Stadt der Menschenrechte näher kennen, erfuhren, warum Menschen aus ihrer Heimat flüchten, wie sie in Deutschland aufgenommen werden und wie man in Nürnberg Integration umsetzt. Ihre Eindrücke verarbeiteten die Schüler in Zeichnungen, Reportagen, mit Hilfe von Fotos und sie führten Interviews durch. Am Ende der Projektwoche wurden dann die Ergebnisse vorgestellt.
Den Ausklang bot am Samstagabend ein gemeinsames Abschiedsessen in einem jüdischen Restaurant. Bei Falafel, Hummus und allerlei anderen Spezialitäten ließen die Schüler, Eltern und Organisatoren die Woche Revue passieren.


Die Schülerbegegnung wurde vom Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg, von der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg, dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium und dem Nürnberger Haus in Charkiw veranstaltet. Kooperationspartner ist das Amt für internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg. Unser Dank gilt auch Frau Kastl-Salaris sowie Frau Parr-Suhr, die für ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Zeichnen und Eurythmie sorgten.


Annika Hoffmann (L)

 
Schreib für Freiheit! Das OG beteiligt sich am Amnesty Briefmarathon
Kerzen  Menschenrechte  Menschenrechte1  Menschenrechte

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen verabschiedet. Artikel 1 lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen."


Um daran zu erinnern, dass dieser Artikel auf dem Papier zwar für alle Menschen auf der Welt Gültigkeit hat, jedoch häufig nicht in deren Realität, veranstaltet Amnesty International unter dem Motto „Schreib für Freiheit" jährlich den sogenannten Amnesty Briefmarathon.


Bereits seit einigen Jahren beteiligt sich das OG als UNESCO-Projektschule daran. In diesem Jahr wurde ihm durch das P-Seminar Sozialkunde „Politische Bildung" von Christiane Busch sowie durch die Klasse 8wm mit ihrem Sozialkundelehrer Immanuel Kroiss ein besonderer Rahmen gegeben. Am 12.12.2016 versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Aula und hörte von Menschen aus Kamerun, Malawi, Peru, Ägypten, der Türkei, Aserbaidschan und vielen anderen Ländern, deren Regierungen ihre Rechte als Menschen nicht achten. Begleitet von einer Darbietung der Theatergruppe sowie musikalisch umrahmt von der Schulband Free2Play verfassten die Schüler/innen anschließend Briefe an die jeweiligen Regierungen, schrieben Wünsche auf eine „Kerze der Hoffnung" und entzündeten Lichter zum Zeichen ihrer Solidarität. Ein eigens hierfür aufgestellter Briefkasten konnte auch in den folgenden Tagen noch mit Briefen bestückt werden.

 
Weihnachtsgeschenk-Aktion am FRG Ebern

Weihnachtsgeschenk-AktionFür die diesjährige UNESCO-Weihnachtsaktion packten die Schüler(innen) des FRG für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton" wieder Geschenke. Insgesamt kamen so 50 vollbepackte Schuhkartons zusammen, die liebevoll und individuell - oft auch mit persönlichen Grüßen versehen - für die Kinder in ärmeren Ländern zusammengestellt wurden.

 

 
Grundschule an der Hasenheide und Ostendorfer-Gymnasium: Wir werden Partner!
Halstuch  Unterzeichnung  Gut beschirmt! 

Unter diesem Motto stand der Festakt am 14. Oktober, bei dem sich die beiden UNESCO-Projektschulen Neumarkts, das Ostendorfer-Gymnasium und die Grundschule Hasenheide mit einem Vertrag „verbandelten". Laut diesem Vertrag schließen sich jedes Schuljahr die vierte Klasse der Grundschule und eine fünfte Klasse des Gymnasiums zusammen und treffen sich mindestens dreimal, um gemeinsame Aktionen im Geist der UNESCO durchzuführen. Einmal soll dies am Umweltbildungszentrum „Haus am Habsberg" geschehen.


Höhepunkt des Festakts in der Aula des OG war die feierliche Unterzeichnung eben dieses Vertrags, und zwar von den Vertretern der Sachaufwandsträger, Landrat Willibald Gailer und Bürgermeister Albert Löhner (in Vertretung des OB Thomas Thumann), den beiden Schulleitern Ulrike Severa und Thomas Mayr und den beiden Schulkoordinatorinnen Michaela Kronwinkler und Astrid Kamper. Sowohl die beiden Schulleiter als auch Landrat und Bürgermeister bekamen im Anschluss Schirme überreicht, damit sie sich gegenseitig immer gut beschirmen.

 

Die Bigband unter der Leitung von Klaus Rauchensteiner umrahmte die Feier musikalisch beschwingt, die zwei Schülersprecherinnen Hannah Eberhardt und Daisy Miranda führten gekonnt und eloquent durch das Programm, das mit einem gemeinsam von allen 45 Schülerinnen und Schülern der beiden Partnerklassen gesungenen UNESCO-Lied endete. Dieses hat die Musiklehrerin des OG Caroline Ferstl komponiert und mit den Schülern einstudiert. Als symbolischer Akt der neuen Brüderschaft trugen die Viert- und Fünftklässler ein gelbes Halstuch mit einem UNESCO-Tempel.

 
Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Projekttag

 

 

UNESCO-Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

 
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