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Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell: Religionsfreiheit in Diktatur und Demokratie – Eine Zusammenarbeit kasachischer und deutscher Schüler

Alle_13_Schueler_vor_MoscheeSeit dem Jahr 2002 besteht zwischen dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Öskemen in Kasachstan und der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell ein Jugendprojekt zu wechselnden Themen. In diesem Jahr hat sich die 9. Klasse mit der „Religionsfreiheit in Diktatur und Demokratie" befasst.

 

13 Schüler waren vom 31. Oktober bis 13. November 2010 zu Gast in kasachischen Familien und arbeiteten 14 Tage lang mit ihren Austauschpartnern am Projekt. Sie besuchten Gotteshäuser verschiedener Religionen und führten dort Befragungen durch. Dabei erfuhren sie von der Situation der Gläubigen zur Sowjetzeit. Damals waren die Religionen verboten. Wer sich diesem Verbot widersetzte, wurde verfolgt und bestraft. Dies ist auch der Grund, warum die meisten älteren Menschen in Kasachstan heute keiner Religion angehören. Übereinstimmend wurde jedoch die Religionsfreiheit im heutigen Kasachstan hervorgehoben.

 

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"The Danube - life along the riverside“: St.-Bonaventura-Realschule Dillingen, Ludmilla-Realschule Bogen, Spojená škola Bratislava

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Im Rahmen des "Blue Danube River Projects", einem Netzwerk von UNESCO-Projektschulen aus allen Anrainerstaaten der Donau, reisten Schülerinnen und Schüler der St.-Bonaventura-Realschule Dillingen und der Ludmilla-Realschule Bogen für drei Tage nach Bratislava, um dort zusammen mit Schülern der Spojená škola, einer Mittelschule für chemische Berufe, in zahlreichen gemeinsamen Aktionen und Workshops das Thema "The Danube- life along the riverside" zu erarbeiten. Der Focus war dabei auf das Wahrnehmen und Erleben von Natur und Kultur, das Begreifen geschichtlicher Entwicklungen und deren Auswirkung auf die Völkerverständigung sowie das Erkennen von Interessenskonflikten und deren Auswirkung auf politisches Handeln gerichtet.

 

Seit mehreren Jahren veranstalten die in Form einer Kleinvernetzung innerhalb des Donauprojekts kooperierenden UNESCO-Projektschulen, St.-Bonaventura-Realschule Dillingen und Ludmilla-Realschule Bogen, regelmäßig einen gemeinsamen Donautag, abwechselnd in der Region Dillingen und Bogen.

 

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Gegenwart trifft Vergangenheit an der Montessori Schule Aufkirchen

Max Mannheimer und Peter Probst besuchen die Schüler der Montessori-Schule in Aufkirchen.

 

Bereits zum fünften Male besuchte am 6. 4.2011 Max Mannheimer, Autor, Maler, Überlebender des Holocaust und Zeitzeuge die Montessori-Schule in Aufkirchen. Diesmal traf er Peter Probst, Drehbuchautor und Schriftsteller von Krimis wie „Blinde Flecken“ und „Personenschaden“,  die gründlich recherchiert das rechtsradikale Milieu ausleuchten. Zusammen mit seiner Frau Amelie Fried veröffentlichte er u.a. die Familiengeschichte „Schuhhaus Pallas- wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte.“

 

Die Schulsprecherin Venja Quast erklärte, dass  die Schülerinnen und Schüler ausgehend vom Film „das weiße Band“ einen inhaltlichen Bogen zwischen dem Leben Jugendlicher in ihrem Alter vor dem zweiten Weltkrieg und ihrem eigenen Leben gespannt haben. Mit Referaten und Filmen über die Zeit des Nationalsozialismus, der Lektüre „Mein spätes Tagebuch“ (Max Mannheimer), „Blinde Flecken“  und einem Besuch der KZ-Gedenkstätte in Dachau, haben sich die Jugendlichen auf diesen Besuch  vorbereitet.

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Aufruf des Bundeskoordinators zur Unterstützung traumatisierter japanischer Kinder und Jugendlicher

Liebe Kolleginnen und Kollegen

 

ich bin von vielen von Ihnen angesprochen worden, wie die Opfer des Erdbebens und des nachfolgenden Tsunami unterstützt werden können. Ich habe verschiedene Partner vor Ort angeschrieben und von einer Universität, die im japanischen UNESCO-Schulnetzwerk mitarbeitet, eine Antwort bekommen. Die Universität von Miyagi befindet sich mitten im Erdbebengebiet und ich habe die folgenden schlimmen Zahlen aus der Präfektur von meinem Partner übermittelt bekommen:

 

  • 184 Schüler, 14 Lehrer, die ums Leben gekommen sind,
  • 885 vermisste Schüler, 56 vermisste Lehrer,
  • 1722 zerstörte Gebäude.

 

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Grundschule in Sendai nach der Katastrophe

In seiner Antwort schreibt Herr Ichinose von der erwähnten Miyagi University, dass die traumatisierten Kinder und Jugendlichen in seiner Präfektur betreut werden müssen. Er schrieb, dass sich die Verantwortlichen über Zuspruch freuen würden, den die betroffenen Kinder von Schülerinnen und Schülern aus deutschen UNESCO-Projektschulen bekommen können. Es ist im Moment schwierig, Informationen im Erdbebengebiet zu verteilen. Er hat deshalb vorgeschlagen, dass kurze Texte, Fotos, Bilder usw. per Mail an ihn geschickt werden und er alles an die betroffenen Kinder weitergibt.

 

Ich möchte Sie also bitten, solche Texte, Bilder oder Fotos, die den japanischen Schülerinnen und Schülern Mut in schwierigen Zeiten zusprechen, an die Mailadresse der Bundeskoordination zu schicken bundeskoordination at asp.unesco.de . Wir leiten dann alles an die richtige Adresse in Japan weiter.

 

Volker Hörold

 
Institut für interkulturelles und innovatives Lernen - Modellschulen für Afrika

Infos des ehemalgen Budeskoodinators Dr. Karl-Heinz Köhler zu dem Projekt: Wir gründen eine Schule in Tansania

 

http://africaschools.net

 

Seit meinen letzten offiziellen Tätigkeiten für die ups bei der Jahrestagung in Leipzig und dem Workshop in Oman war ich viel unterwegs, hielt z.B. Vorträge in Nigeria und Luxemburg und lehrte zwei Semester Pädagogik an einer Hochschule in Saudi-Arabien. Seit August 2010 konzentriere ich mich nun auf das Projekt, das mir schon lange am Herzen liegt und das ich schon seit Jahren vorbereitet habe: Gründung einer Schule in Tansania. Dafür bin ich auch ein paarmal nach Tansania gereist, um Informationen aus erster Hand zu bekommen und um Partner zu gewinnen. Dabei habe ich auch die Schulgebäude in Dodoma angesehen, die mir zur Miete angeboten wurden. Somit sind die Vorbereitungen auf einem guten Weg, und ich habe Mitstreiter gefunden, so dass wir als Team an die große Aufgabe herangehen können.

 

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We care! Solidaritätsbuttons für Japan

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(Bayerische Akademie für Außenwirtschaft e.V, München & St.-Bonaventura-Realschule, Dillingen) Die Bilder haben uns erschüttert. Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans und die gewaltige Flutwelle haben große Teile des Nordostens zerstört. 500.000 Menschen sind obdachlos geworden. Als ob das nicht genug wäre, droht durch das havarierte AKW Fukushima eine radioaktive Verseuchung, die Mensch und Natur massiv und dauerhaft gefährdet.

 

Die UPS-Schulen wollen in dieser Situation ein Zeichen setzen, denn wir sorgen uns um die Welt, in der wir leben. Aber wir wollen uns auch darum kümmern, dass etwas geschieht, und zwar zum Besseren.

 

Die Buttons sind ein Signal für eine Kultur der Nachhaltigkeit, des Friedens und der Gerechtigkeit. Jede UPS-Schule ist eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

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