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Menschenrechtsquiz der UNESCO-AG am FRG Ebern

Preisverleihung MenschenrechtsquizVom Tag der Menschenrechte (10.12.) bis zum Beginn der Weihnachtsferien hatten die Schüler(innen) des FRG die Möglichkeit, an einem Quiz zu den Menschenrechten teilzunehmen. An 12 Stationen, die die UNESCO-AG erstellt hatte, galt es, sich aufmerksam einzulesen und anschließend Fragen dazu richtig zu beantworten. So beschäftigte sich eine große Anzahl von Schülern beispielsweise mit folgenden Themen: die Zustände in Syrien und dem Irak und die daraus resultierende Flüchtlingskrise, aber auch mit Problembereichen wie Kriminalität in Mexiko, die Justiz in Russland oder die Situation von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan.


Zu gewinnen gab es einen hochwertigen und fair gehandelten Fußball, einen Büchergutschein über 20 Euro und eine FRG-Sporttasche. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

 
Projekttag Flucht und Asyl am Regental-Gymnasium Nittenau

Ein Projekttag, wie er am 17.12. am Regental-Gymnasium Nittenau stattfand, ist etwas ganz besonderes. Sinnvoller und spannender hätte er nicht gestaltet werden können, der Tag zum Thema „Flucht, Asyl und Integration". Die Thematik könnte aktueller nicht sein: wieso flüchten Menschen auf der ganzen Welt? Welche Hürden müssen diese Menschen überwinden? Wie sieht sie eigentlich aus, die Kultur und Lebenswelt der Menschen, die zu uns kommen, um Schutz vor Krieg und Terror zu finden?

 

Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich alle Schülerinnen und Schüler des RTG einen
ganzen Vormittag lang intensiv auseinander. Wie fühlt man sich, wenn man plötzlich alles hinter sich lassen muss? Wieviel Leben und Erinnerung passt in einen Rucksack? Über die wichtigsten Gegenstände, die in das Reisegepäck hinein müssten, sind sich die Schüler einig: Handy, Kleidung, Andenken, persönliche Gegenstände, Bilder. Und dann? Was passiert auf dem langen Weg in die neue Welt? Werde ich heil ankommen? Wird man mich gut aufnehmen? Was geschieht mit den Personen und Dingen, die ich schmerzlich zurücklassen musste?

Projekttag Flucht und Asyl  Projekttag Flucht und Asyl  Projekttag Flucht und Asyl  Projekttag Flucht und Asyl
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Schneeflocken zum Verpacken – Zartes zerschmilzt auf der Zunge

PralinenDas P-Seminar Design/Pralinen am Theodor-Heus-Gymnasium Nördlingen hat sich ein Jahr intensiv mit Schokolade, Pralinen und Verpackung auseinandergesetzt.
Die 15 Oberstufenschüler haben vielfältige Versuche gemacht, um eigene Geschmacksrichtungen von Pralinen zu entwickeln. Unterstützt wurden sie dabei von der Firma Destilla. Jeder Teilnehmer hat mindestens eine individuelle Kreation geschaffen, die erst nach kritischen Tests im Weihnachtssortiment Aufnahme fanden. Produziert wurde frisch am 4. ,5. und 6. Dezember. Feinste Zutaten von frischer Sahne angefangen über selbstgemachten Fruchtpürees, natürlichen Aromen, wie Bitterorangen-, Vanille- oder Limettenöl bis zu ausgesuchter belgischer Callebaut Schokolade geben den Pralinen Geschmack und Konsistenz.

Mit dem vorweihnachtlichen Verkauf der Pralinen wurden die UNESCO-Afrika-Projekte unterstützt.

 
Weihnachtliche Geschenkaktion für die asylsuchenden Kinder in Ebern

Geschenke für asylsuchende Kinder77 Pakete wurden von den Schüler(inne)n des Friedrich-Rückert-Gymnasiums im Laufe des Dezembers gepackt und am 22.12.15 an die asylsuchenden Kinder in Ebern verschenkt. Mit großer Freude wurden die Pakete entgegengenommen, häufig in Verbindung mit einer Einladung zu einem Getränk oder Essen, worauf die Ausbringer des UNESCO-Teams wegen der Vielzahl der Geschenke meist leider nicht eingehen konnten.

 
Luftballons für die Menschenrechte am Ostendorfer Gymnasium

Luftballons für MenschenrechteAm 10. Dezember stiegen Luftballons auf, die die 31 verschiedenen Rechte der UN-Menschenrechtscharta in die Welt trugen.


Als UNESCO-Projektschule, in der die Ziele der UNESCO eine große Rolle spielen, beteiligte sich das OG am Amnesty-Briefmarathon. Seit einigen Jahren unternimmt Amnesty International diese Aktion zur Unterstützung politischer Häftlinge weltweit: Heuer sind es unter anderem unschuldig Inhaftierte im Kongo, in Myanmar, El Salvador und im Iran, an deren Regierungen Briefe mit der Forderung zur Freilassung geschrieben werden. Neben moralischer Unterstützung für die Inhaftierten ist es im letzten Jahr tatsächlich gelungen, dass der zur Todesstrafe verurteilte Moses Akatugba in Nigeria freigelassen wurde! Er war vor zehn Jahren als 16-Jähriger verhaftet worden und hatte nach schwerster Folter zwei vorgefertigte Geständnisse unterschrieben, nach denen er Handys gestohlen haben soll. Die deshalb schon verhängte Todesstrafe wurde unter dem weltweiten Druck auf das Regime aufgehoben und Akatugba kam 2015 frei.

 

In vielen Klassen des OG wurden auch heuer rund um den 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, Briefe geschrieben und über die vorgestellten Fälle diskutiert. Zusätzlich fand eine Veranstaltung in der Aula statt: Schüler einer zehnten Klasse hatten mit ihrem Sozialkundelehrer Sebastian Vonbrunn die 31 Artikel der UN-Menschenrechtscharta besprochen, diese wurden anschließend auf Kärtchen geschrieben, die an Luftballons befestigt wurden. Nachdem alle Artikel in der Aula verlesen worden waren, wanderten Vertreter jeder Klasse, die zwei Verbindungslehrer und die Schulleiterin ins Freie, um die Luftballons steigen und somit die Menschenrechte fliegen zu lassen. Die UNESCO-Gruppe der Schule unter Leitung von Michaela Kronwinkler hatte einen Infostand gestaltet und aufgebaut.

 

Viele Schüler und Schülerinnen reagierten sehr betroffen auf die besprochenen Fälle und haben deshalb Briefe an die Regierungen geschrieben, in denen Freilassung gefordert wurde. Amnesty wird diese Briefe weiterleiten. Wir hoffen alle, dass auch heuer unsere Briefe etwas bewirken!

 

Michaela Kronwinkler
UNESCO-Schulkoordinatorin

 
Prä-Historische Geschichtswerkstatt am THG
 Prähistorische Schreibwerkstatt Prähistorische Schreibwerkstatt 

Ende November fanden sich 15 interessierte Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen zur 1. Prä-Historischen Geschichtswerkstatt ein. Neugierig auf ein Fach, das erst ab der 6. Klasse unterrichtet wird, verbrachten die Kinder 90 kreative Minuten an einem Freitagnachmittag zum Thema „Steinzeit" in der Schule.
Nach einer kurzen Einführung über das Leben in der Steinzeit gestalteten die jungen Historiker eine eigene Höhle in einem Schuhkarton, die sie mit viel Liebe zum Detail ausstatteten. Auf dem Gelände gesammelte Naturmaterialien und vorgezeichnete Figuren regten die Fantasie der Schüler an und ließen 15 verschiedene Höhlen entstehen. Am Ende waren sich alle einig: Es muss unbedingt eine 2. Prä-Historische Geschichtswerkstatt geben.
StRin Röck

 
Festakt am Scheiner-Gymnasium für Internationale Verständigung – trotz Terror

Übergabe der UrkundeMit einem großen Festakt am 25.11.2015 feierte das Christoph-Scheiner-Gymnasium die Aufnahme in das weltweite Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. Das Ingolstädter Gymnasium führt seit vielen Jahren Internationalen Austausch durch und fördert das Christoph-Scheiner-Center in Indien sowie die Leprahilfe in Brasilien mit regelmäßigen finanziellen Zuwendungen. Zur Feier, die auch das 50-jährige Jubiläum der Umbenennung in "Christoph-Scheiner-Gymnasium" einschloss, wurde eine Festschrift erstellt, in die Grußworte aus aller Welt eingegangen sind, von den sieben Partnerschulen bis zum bayerischen Ministerpräsidenten, vor allem aber kreative Beiträge von allen Klassen und Gruppen der Schulfamilie zu den drei großen Themen Schulgeschichte, UNESCO-Schule und Internationaler Austausch.


Ein Höhepunkt der Feier war die Überreichung der Anerkennungsurkunde von der UNESCO in Paris durch den Bundeskoordinator Heinz-Jürgen Rickert. Er wies in seiner Rede auf die dramatische Zuspitzung globaler Konflikte in diesen Tagen hin und forderte dazu auf, mit Tatendrang neue Antworten auf die aktuellen Verwerfungen und Krisen zu finden. Annabelle Junker, die neue bayerische Landeskoordinatorin, wünschte der Schule viel Erfolg bei der Umsetzung der UNESCO-Ziele, vor allem beim sportlichen Spendenlauf und den Umwelt-Aktivitäten. Auch der Direktor des Scheiner stellte dem Terror von Paris Freiheit und Freundschaft entgegen. Einen besonderen Akzent setzten die Schülerinnen der Ludmilla-Realschule Bogen, die als symbolische Geste für ein friedliches Zusammenleben die "Donau-Taube" an die UNESCO-Gruppe überreichten. Die Taube soll später entlang der Donau weiter fliegen zu einer anderen UNESCO-Schule. Umrahmt wurde die Feier von vielseitigen Beiträgen musikalischer Ensembles, der Theaterklasse und Formotion-Gruppe.


Am Scheiner-Gymnasium liegt ein besonderer Fokus auf dem interkulturellen Lernen, das in jährlich stattfindenden Schüleraustausch-Programmen mit Schulen in England, Frankreich, Russland und den USA bereits seit über 25 Jahren praktiziert wird, genau 50 Jahre nach Kriegsende entwickelt wurde, und z.B. durch Internationale Wochen immer wieder verstärkt wird. Neuerdings gibt es auch Partnerschaften mit Schulen in Spanien sowie China. Leider wirkten sich die Terror-Attacken in Paris bis auf das Programm des Festakts aus: Zur geplanten Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrages mit einer Schule in Boulogne-Billancourt konnten die Direktoren aus Paris nicht anreisen, umso mehr wurde die Anwesenheit des französischen Generalkonsuls beim Festakt geschätzt, und am Ende erhoben sich alle Anwesenden, als die Scheiner-Big-Band die Marseillaise spielte.

 

Festakt  Festakt 



Eindrücke vom Festakt und einzelnen Programmpunkten finden sich im Sondernewsletter unter http://www.csg-in.de/1647 - inklusive Film und Festschrift.

 

 
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