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Über die Grenzen: Schulpartnerschaft der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell mit rumänischem Gymnasium

Im Rahmen des UNESCO-Projektes der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell entwickelt sich seit 2014 eine Schulpartnerschaft mit einem Gymnasium in einer Kleinstadt in Siebenbürgen. Odorheiu-Secuiesc liegt geographisch in der Landesmitte Rumäniens, ist aber aufgrund der Siedlungsgeschichte der Stadt mehrheitlich ungarisch geprägt: 80 % der Bevölkerung stammen von den Szeklern ab und sprechen ungarisch als Muttersprache. Das Tamasi-Aron-Gymnasium ist eine Jesuitengründung aus dem Jahr 1593, das heutige Gebäude entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stil der Wiener Sezession. Mittlerweile ist es sehr baufällig. Insgesamt besuchen rund 800 Schülerinnen und Schüler die Schule. Im Schuljahr 2014/2015 begann die damalige neunte Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell einen Briefaustausch mit gleichaltrigen Schülern des Tamasi-Aron-Gymnasiums. 

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Schülerforum zum Thema Flüchtlinge an der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg

Risaaq NurDie UNESCO-Gruppe der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg hat die zur Zeit in den Medien allgegenwärtigen Nachrichten über Flüchtlinge zum Anlass genommen, einen Mitarbeiter der Schule, der selbst vor 30 Jahren als Flüchtling aus Somalia nach einer langen Odyssee nach Deutschland kam, zur Schulgemeinschaft sprechen zu lassen. Risaaq Nur, der heute als Koch gemeinsam in einem Team für die Schülerverpflegung in der eigenen Schulmensa zuständig ist, nahm das Angebot gerne an und erzählte den vielen Hundert versammelten Schülerinnen und Schüler von seiner abenteuerlichen Flucht und wie er Deutschland und Europa anfangs empfunden hatte.

 

„Es war lebensgefährlich geworden"
Alleine bis er nach Deutschland gelangte, brauchte es Jahre. Schweden, Frankreich und die Schweiz waren seine Stationen gewesen. Überall war sein Asylantrag abgelehnt worden. Es war eine Flucht über Jahre hinweg. Warum er denn geflohen sei? will ein Schüler wissen. Nur schildert die Situation in seinem Land, bevor er floh. „Es war plötzlich eine sehr aufgeladene Stimmung überall. Man musste ständig befürchten, in Straßenkämpfe verwickelt zu werden. Es war Bürgerkrieg und dadurch lebensgefährlich aus dem Haus zu gehen." So wie ihm ging es seiner ganzen Familie. Von den fünf Geschwistern leben vier im Ausland.

Nur ist ein herzlicher Mann. Er lacht viel. Anfangs ist es ihm schwer gefallen in Deutschland zurecht zu kommen. Hier hatte man ihm endlich den Asylstatus zugesprochen, hier konnte er bleiben.

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"Grüne Meilen" an der Grundschule Hasenheide

Gruene MeilenAlle Schüler der Schule nahmen 4 Wochen lang an der Aktion "Grüne Meilen" teil. Dies ist eine europaweit laufende Kampagne des Klima-Bündnisses. Hier durften die Kinder für umweltfreundliche Wege (Bus, Rad, Roller, zu Fuß) Punkte sammeln und in ihr "Grüne-Meilen-Heft" kleben. Jeder umweltfreundlich zurückgelegte Weg zur Schule und in der Freizeit zählt als grüne Meile. Begleitend wurden in der Schule Spiele, Puzzles usw. zum Thema Moblität durchgeführt. Berechnungen im Masterplan 100 % Klimaschutz zeigen, dass eine Umstiegsquote- also ein Verzicht auf eine Autofahrt- von 5% bei den Schulen zu einer Einsparung von 22 Tonnen CO2 führen würde. Daher sollen die Kinder durch die Aktion motiviert werden klimafreundlich und umweltbewusst zu Schule zu gelangen.

 

 

Diese Aktion wurde von der Kommune im Stadtbereich durchgeführt. Die Grundschule Hasenheide wurde für ihr gutes Sammelergebnis ausgezeichnet. Die Summe der europaweit gesammelten Grünen Meilen wird als Beitrag der Kinder zum globalen Klimaschutz auf der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris präsentiert.

 
Unter die Lupe genommen

Wasseruntersuchungen an der AitrachUNESCO-Projekt untersucht an der Aitrach den Lebensraum Bach


Schüler der Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen und der Ludmilla-Realschule Bogen führten im Rahmen des Unesco-Netzwerkes ein gemeinsames Projekt mit dem Thema „Die Aitrach - ein Zufluss der Donau" durch. Hierbei wurde das Fließgewässer auf seine Qualität untersucht.


Als Grundlage diente das Aktionshandbuch für schulische und außerschulische Umweltbildung „Tiere live", welches in der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) erstellt wurde. Hierbei werden mit dem bloßen Auge erkennbare Tiere untersucht, die sich in der Bodenzone des gesamten Baches und im Uferbereich befinden. An unterschiedlichsten Stellen wurden mit Hilfe von Küchensieben Proben entnommen und in Schüsseln sortiert. Danach identifizierten die Schüler mit dem Bestimmungsschlüssel „Zeigertiere für die Gewässergüte an Fließgewässern" die einzelnen Tiere und fertigten Skizzen von ausgewählten Individuen an. Am Schluss kamen die jungen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Aitrach im untersuchten Abschnitt mäßig bis gering belastet ist. Davon zeugen die zahlreichen Bachflohkrebse, die weißen Strudelwürmer, Köcherfliegen- und Steinfliegenlarven - sicherlich auch wegen der Renaturierungsmaßnahmen an der Aitrach.

 

Zuletzt wurden die gefangenen Tiere an ihren Fundorten freigelassen. Die jungen Forscher und ihre Lehrer waren sich einig, dass dies ein lehrreicher Unterrichtstag war.

 
Licht, Weisheit und Frieden für die Völker dieser Welt

Schülerinnen aus Aiterhofen reisen zu internationaler Konferenz ins Donaudelta

 

Donaukonferenz TulceaZusammen mit etwa 250 Teilnehmer aus 23 Ländern (Algerien, Österreich, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel, Japan, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Palästina, Serbien, Slowakei, Slowenien, Türkei, Ungarn, Rumänien) nahmen zwei Schülerinnen der Angela-Fraundorfer-Realschule, einer UNESCO-Projektschule, vergangene Woche an der 7. Internationalen Donaukonferenz in Sfantu Gheorge im Do-naudelta/Rumänien teil. Begleitet wurde diese deutsche Delegation von der Lehrerin Hilka Buza, der deutschen Koordinatorin des Blue-Danube-River-Projects, Agathe Lehr, sowie der Bundeskoordinatorin der deutschen UNESCO-Projektschulen, Brigitte Wilhelm. Wie bereits in den Vorjahren zeichnete die nationale rumänische UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit den Versorgungskonzernen Veolia und Apa Nova Bukarest für die Organisation dieser Konferenz von Schülern, Lehrkräften, Wissenschaftlern und Politikern verantwortlich. Die Aiterhofener Schülerinnen waren als Mitarbeiterinnen am Blue-Danube-River-Project, einem Leuchtturmprojekt der europäischen UNESCO-Projektschulen, zu dieser Konferenz geladen.

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Make chocolate fair!

make a chocolate fairIm Rahmen der europaweiten Kampagne „Make chocolate fair" veranstaltete die Tierra-AG des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums eine Verkostungsaktion mit fairgehandeltem Schokoladenaufstrich. Hauptanliegen war, auf Kinderarbeit und Kindersklaverei im Zusammenhang mit Anbau und Ernte von Kakaobohnen (vor allem in Westafrika) aufmerksam zu machen und Alternativen zu konventionell gehandelten Schokoladenprodukten anzubieten.
Die kleinen Schokoladenbrothäppchen fanden regen Zuspruch („lecker!") und es zeigte sich wieder einmal, dass sich fairgehandelte Produkte - auch was den Geschmack angeht - nicht vor den Marktführern verstecken müssen, sondern sogar besonders gelobt werden.
Kurz nach unserer Pausenaktion schloss sich eine französische Ministerin der Kampagne an, der es allerdings vor allem um die Problematik des Palmölanbaus im Zusammenhang mit Nutella ging...

 
Verabschiedung der Neuauflage des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung

OrientierungsrahmenAm 11. Juni 2015 wurde die erweiterte und aktualisierte Ausgabe des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) verabschiedet.

 

Die neue Auflage wurde von der KMK und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Auftrag gegeben, um den Lernbereich Globale Entwicklung um acht neue Fächer zu erweitern: Deutsch, Neue Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch), Bildende Kunst, Musik, Geschichte, Mathematik, Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) und Sport.

  

Die komplette Version und weitere Informationen dazu sind auf dem Portal Globales Lernen zu finden. Die Publikation dient dem Ziel, die Bildung für nachhaltige Entwicklung in die schulische Bildung zu integrieren sowie Schulen und Bildungsakteur/-innen einen Bezugsrahmen zur Verfügung zu stellen, um diese Integration umzusetzen. Auf diese Weise sollen in den Schulen fächerübergreifend verstärkt Kompetenzen zur zukunftsfähigen Gestaltung der einzelnen Leben, der Gesamtgesellschaft und zur globalen Verantwortung vermittelt werden.

 
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