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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Wandertag als UNESCO-Tag in den 5. Klassen des E.T.A Hoffmann-Gymnasiums

Der 1.Wandertag im Schuljahr 2014/15 wurde in drei 5. Klassen als Pädagogischer Tag genutzt (nach Modus 21). Insbesondere die Leitziele der UNESCO-Projektschulen standen im Vordergrund. Am Beispiel der Klasse 5c soll der Ablauf dieses Tages aufgezeigt werden:

 

Zunächst wurde eine Stunde für die erste Sitzung des Klassenrates genutzt. In diesem demokratischen Forum erzählen die Schüler zunächst positive Ereignisse, anschließend werden die Probleme oder Vorschläge, die die Schüler zuvor auf Zettel geschrieben hatten, diskutiert und es wird eine Lösung gesucht. Die Ergebnisse werden protokolliert und bei der nächsten Sitzung überprüft. Demokratische Spielregeln werden auf diese Weise kindgerecht eingeübt.

 

Als Nächstes stand ein Film auf dem Programm, in dem die Partnerschule des E.T.A. in Malekhu/ Nepal vorgestellt wurde. Die Klassen unterstützen alle ein Patenkind in Malekhu und am Ende des Schuljahres wird ein Spendenlauf zugunsten der Schule stattfinden.

 

Um den Klassenzusammenhalt zu stärken bereiteten die Schüler in einer längeren Pause gemeinsam Popcorn zu.

Anschließend wurde am Smartboard erarbeitet, welche Aufgaben UNO und UNESCO haben und was eine UNESCO-Projektschule ausmacht. Es folgten Überlegungen, wie das E.T.A. versucht, die UNESCO-Leitziele umzusetzen. Was hatten die Fünftklässler in den ersten Schulwochen schon erfahren? Anschließend gingen sie auf Spurensuche im Schulhaus. Sie fanden zahlreiche Hinweise auf Projekte, die die verschiedenen Leitziele verwirklichen. Diese konnten sie in ein Schaubild eintragen.

An diesem Tag wurden die Klassenleiter von den Tutoren ihrer Klassen hervorragend unterstützt.

 

Mit einer Wanderung rund ums E.T.A.-Schulgelände ging der Pädagogische Tag zu Ende.

 

Eva Baumüller

 

 
Teelichter für die Menschenrechte am Ostendorfer Gymnasium

Teelichter in der AulaAm 10. Dezember brannten am Ostendorfer Gymnasium hunderte Teelichter für die Menschenrechte. Als UNESCO-Projektschule, in der die Ziele der UNESCO eine große Rolle spielen, beteiligte sich das OG am Amnesty-Briefmarathon. Seit einigen Jahren unternimmt Amnesty International diese Aktion zur Unterstützung politischer Häftlinge weltweit: Heuer sind es unter anderem unschuldig Inhaftierte in Nigeria, in Saudi-Arabien und in China, an deren Regierungen Briefe mit der Forderung zur Freilassung geschrieben werden. Neben moralischer Unterstützung für die Inhaftierten ist in den letzten Jahren den Briefeschreibern auch tatsächlich in einigen Fällen die Freilassung gelungen.

 

In vielen Klassen des OG wurden rund um den 10. Dezember, dem Tag der Menschen-rechte, Briefe ge¬schrieben und über die vorgestellten Fälle diskutiert. Zusätzlich fand eine Veranstaltung in der Aula statt: Christiane Busch hatte mit ihren Schülern Plakate vorbereitet, auf denen sich alle Mitschüler mit Forderungen verewigen konnten. „Kein Rassismus", „Freiheit", „Toleranz" oder „Ich wünsche mir, dass alle Menschen gleich behandelt werden" ist da zu lesen. Außerdem wurden in der Aula Teelichter als Zeichen der Hoffnung entzündet. Die UNESCO-Gruppe der Schule unter Leitung von Michaela Kronwinkler hatte einen Infostand gestaltet und aufgebaut. Hier war unter anderem die traurige und skandalöse Geschichte von Moses Akatugba aus Nigeria zu lesen, der vor neun Jahren als 16-Jähriger verhaftet wurde und nach schwerster Folter zwei vorgefertigte Geständnisse unterschrieb, nach denen er Handys gestohlen haben soll. Er ist deshalb zum Tode verurteilt worden.

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Eine Minute für den Frieden

FriedensaktionIm Dezember wurde an der Ludmilla-Realschule eine Friedensaktion durchgeführt. Gemeinsam mit den Lehrkräften zeigten die Schüler ihre Solidarität mit den Opfern von Krieg, Terror und Verfolgung. „Es soll ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in den betroffenen Kriegsgebieten unserer Erde sein", sagte Schulleiter Werner Groß „für diesen Ausdruck der Solidarität". Die Idee zu der Aktion „Eine Minute für den Frieden" entstand im Bistum Regensburg im Zusammenhang mit der Vergabe des Friedensnobelpreises an die 16-jährige Pakistanerin Malala Yousafzai. Dabei war die Teilnahme so groß, dass der Gedanke entstand, für alle Jugendlichen, Schüler, Schulklassen derartige Friedensaktionen anzuregen. „Seit Monaten begegnen uns in den Medien Bilder der Gewalt und des Krieges. Mit der Aufnahme von Flüchtlingen auch in unserem Landkreis rückt deren Ausnahmesituation für uns in nächste Nähe. In vielen unserer Schulen begegnet uns diese Realität. Sie fordert uns heraus, im konkreten Alltag eine Haltung der Aufmerksamkeit und Nächstenliebe auszubilden", erklärte Hubert Lehner, Lehrer an der Realschule und Initiator dieser Aktion. Bereits im Vorfeld wurde im Unterricht die Situation von Flüchtlingen, Krieg und Gewalt thematisiert. Dies wurde gemeinsam im Atrium mit Texten, Liedern und dem gemeinsamen Bekenntnis untermauert. Die Aktion sei ein Bekenntnis zum Frieden und friedlichen Umgang.

 
P-Seminar „Dialog der Kulturen“ am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium

TansaniaSeit dem Jahr 2011 besteht am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ein P-Seminar, das eine Schulpartnerschaft und einen Schüleraustausch mit zwei Schulen in Daressalam in Tansania aufbauen möchte. Es trägt den Titel „Dialog der Kulturen" und dies ist auch tatsächlich programmatisch: Seither stehen wir mit Schülern und Lehrern der Jangwani Girls Secondary School und der Azania Boys Secondary School in regem Austausch, das Interesse aneinander ist in allen Schulen enorm.

 

Im P-Seminar erarbeiten sich die Schüler vielfältige Kenntnisse und Fähigkeiten:
- Sie planen, organisieren und arbeiten selbständig in Teams.
- Sie erlernen Grundlagen von Fundraising-Strategien und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Logo!).
- Sie entwickeln eine Schulpartnerschaft und betreuen diese persönlich. Hierbei stehen sie via Email in Kontakt mit den tansanischen Schülern und tauschen Informationen und Arbeitsergebnisse aus. Auch persönliche Kontakte entstanden dabei.
- Sie erstellen eine Homepage für das P-Seminar
- Sie stellen Tansania in Unterrichtsstunden anderen Schülern vor und informieren die Schulfamilie über aktuelle Themen aus ihrem Partnerland.
- Sie erhalten verschiedenartige Einblicke in ein Land Afrikas, seine Probleme, seine Chancen, seine Kultur und Reichtümer. Dabei wird sich sicherlich auch ihr Blick auf ihre Heimatstadt Bamberg und auf unsere Kultur wandeln.

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Hast du den Durchblick bei Menschenrechten? - Plakat-Aktion am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium

PlakataktionGanz schön den Blick vernebelt hat die Klasse 10c am 10. Dezember mit ihrer Aktion „Hast du den Durchblick bei Menschenrechten?"


Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte, der jährlich am 10. Dezember begangen wird, beschäftigte sich die Klasse mit diesem Thema. Jede Schülerin und jeder Schüler fertigte ein Plakat an, auf das ein selbstgewähltes Menschenrecht geschrieben wurde. Da diese weltweit – zum Teil sogar in Europa – tagtäglich verletzt werden, wollten sie auch auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen. Diese wurde als Frage formuliert mit auf das Plakat geschrieben. Mit diesen Plakaten wurden dann die Fenster am Altbau der Schule verhängt, so dass man am Durchblick zunächst wirklich gehindert wurde, um dann – auf den zweiten Blick – etwas mehr Durchblick beim Thema Menschenrechte zu erhalten.


Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Dies ist Anlass genug für das E.T.A. als UNESCO-Projektschule, an das Leitziel, die Menschenrechte zu stärken, besonders zu erinnern.

 

 Anfertigung der Plakate  Meinungsfreiheit Gleichberechtigung 

 

Eva Baumüller

 
2. Landestagung der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Landestagung        
 Kanzel  

Vom 24. bis 26. November 2014 trafen sich die Schulkoordinatorinnen und -koordinatoren der bayerischen UNESCO-Projektschulen zur 2. Landestagung 2014 an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen. Die zweite Landestagung im Jahr ist verbunden mit einem Fortbildungslehrgang. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Forbildung bildeten diesmal neben Aspekten der internen Vernetzung der einzelnen Schulen die Themenfelder "Afrika" und "gewaltfreie Kommunikation".

 

Folgende Ziele wurden dabei verfolgt: 

  

              • Entwicklung konkreter Projektideen und didaktischer Bausteine bzw. Modelle für den Unterricht verschiedener Fächer und Jahrgangsstufen aus dem „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung" (Themenschwerpunkt: Differenzierte Sichtweise afrikanischer Realitäten und mehr Wissen über das moderne Afrika)
              • Kennenlernen der Grundzüge der Gewaltfreien Kommunikation an Schulen
              • Erarbeitung von Konzepten für die Profilbildung und Vernetzung der UNESCO-Projektschulen
              • Information der Teilnehmer und Austausch über aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der UNESCO-Projektschulen

Folgende Referate und Workshops wurden angeboten:

  • Förderung von Sozialkompetenz, Hacki Seyler
  • Gewaltfreie Kommunikation am Gymnasium Lappersdorf – eine Schule unterwegs, Ulrich Sellner
  • Eindrücke aus Ghana,Ulrike Reinhard
  • „Mens sana in corpore sano" – Hilfe zur Selbsthilfe durch die Partnerschaftsprojekte mit der Diözese Musoma/ Tansania, Angelika Klemenz-Klebl
  • Entwicklung kritisch betrachtet - Konkrete Ansätze von Partnerschaft am Beispiel des Projektes „Stay Alliance" Uganda,Benjamin Wolf
  • Theorie und Praxis der Berücksichtigung von Vielperspektivität im Globalen Lernen, Dr. Stefan Applis
  • Hungerbekämpfung mit deutschen Fleischresten? -
  • Der Globale Agrarhandel und seine Wirkungen auf die afrikanische Landwirtschaft, Francisco J. Marí
  • Sie kommen um zu bleiben - Vom Umgang mit Flüchtlingenin den europäischen Ländern, Thorsten Kerl
  • UNESCO-Projektschulen und Erasmus+: Wie können wir das neue europäische Bildungsprogramm für die UPS- Arbeit an unseren Schulen nutzen?, Birgit Steidel-Paschold

 

Den mehrtägigen Lehrgang leiteten Frau StDin Evelin Mederle, Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen, sowie Frau Birgit Steidel-Paschold, Landeskoordinatorin der bayerischen Ups.

 
UNICEF-Aktionstag für Kinderrechte am Gymnasium Lappersdorf

KinderrechteDie Klassen 6b und 6d haben sich zum 25jährigen Jubiläum der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt. Ihre Wünsche haben sie auf ausgeschnittene Hände geschrieben und das Treppengeländer damit beklebt, damit jeder, der unser Schulhaus betritt, sie lesen kann. Einige Wünsche der Kinder sind zum Beispiel: „ Recht auf Sicherheit", „Keine Kinderarbeit", „ Ich wünsche, dass es den Kindern in Afrika besser geht", „Kinder sollen auch ins Parlament"...
An einem von den Kindern betreuten Informationsstand konnten sich die anderen Schüler des Gymnasiums informieren und selber „Wunschhände" formulieren.

 

Am 21.22.2014, dem UNICEF-Aktionstag für Kinderrechte, kam die Bundestagsabgeordnete Frau Astrid Freudenstein an unser Gymnasium, um mit den Kindern über das Thema zu diskutieren. Frau Freudenstein war nicht nur beeindruckt, wie gut sich die 6.Klässler informiert hatten, sondern sie machte auch deutlich, wie sehr ihr das Thema am Herzen liegt. Gerne nahm sie die Wünsche der Schüler entgegen und so finden die Ideen und Anregungen unserer Schülerinnen und Schüler ihren Weg nach Berlin in den Bundestag!

 
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