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Monumente mahnen … zum Frieden!

War Mothers MemorialEin für Jugendliche etwas ungewöhnliches Projekt führten die Schüler des Christoph-Scheiner-Gymnasiums für ihren USA-Aufenthalt durch: Sie sammelten Informationen über die verschiedenartigsten Monumente, Denkmale und Gedenkstätten für ein Projekt, das vor allem in Washington D.C. und Milwaukee, dem Ort der Partnerschule, durchgeführt wurde. Dabei setzten sie sich mit den historisch-politischen Hintergründen der verschiedensten Monumente oder Statuen intensiv auseinander, vom Constitutional Memorial zur Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten vom 4.Juli 1776, einem Meilenstein für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, über die Memorials von A. Lincoln, F.D. Roosevelt, M.L. King, oder auch Rosa Parks im State Capitol, bis zu den verschiedenen nationalen Gedenkstätten zum Korea- oder Vietnamkrieg. Einen tiefen Eindruck hinterließen die fast endlosen Reihen der Gräber der Gefallenen in den größten nationalen Gedenkstätten für Gefallene, dem Friedhof in Arlington und dem Wood National Cemetery in Milwaukee, wo man an den Grabinschriften leicht erkennen konnte, dass z.B. Tausende von Nachfahren deutschsprachiger Immigranten im Kampf gegen ihre alte Heimat ihr Leben lassen mussten. Dabei konnte man in einem Park in Milwaukee das Goethe-Schiller-Denkmal bewundern, und noch aus derselben Werkstatt wie das in Weimar! Auch die globalen Auswirkungen, die verheerenden Folgen vieler Kriege für die Menschen in vielen Nationen, die oft bei der Auseinandersetzung mit einzelnen Monumenten zu erkennen waren, prägten sich in das Bewusstsein der Jugendlichen ein, lösten intensive Gespräche aus oder machten nachdenklich. Im Sommer werden die amerikanischen Austauschschüler beim Gegenbesuch ähnliche Gedenkstätten in Deutschland aufsuchen, z.B. in Berlin oder Nürnberg.

 

Wood Cemetery MilwaukeeEine besondere Bedeutung hat die Beschäftigung gerade mit dem Thema Krieg und Frieden vor diesem zeithistorischen Hintergrund: 150 Jahre nach Beendigung des Civil War, in dem mehr Amerikaner gefallen sind als in allen anderen Kriegen der USA danach, über 100 Jahre nach dem Ende des Ersten und genau 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg prägen sich diese Gedenkstätten tief ins Gedächtnis ein, als deutliche Mahnung zum Frieden, für den Kampf um die persönliche Freiheit oder allgemeine Menschenrechte.


Weitere Informationen auf der Schulhomepage unter http://www.csg-in.de/1490.