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Unter die Lupe genommen

Wasseruntersuchungen an der AitrachUNESCO-Projekt untersucht an der Aitrach den Lebensraum Bach


Schüler der Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen und der Ludmilla-Realschule Bogen führten im Rahmen des Unesco-Netzwerkes ein gemeinsames Projekt mit dem Thema „Die Aitrach - ein Zufluss der Donau" durch. Hierbei wurde das Fließgewässer auf seine Qualität untersucht.


Als Grundlage diente das Aktionshandbuch für schulische und außerschulische Umweltbildung „Tiere live", welches in der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) erstellt wurde. Hierbei werden mit dem bloßen Auge erkennbare Tiere untersucht, die sich in der Bodenzone des gesamten Baches und im Uferbereich befinden. An unterschiedlichsten Stellen wurden mit Hilfe von Küchensieben Proben entnommen und in Schüsseln sortiert. Danach identifizierten die Schüler mit dem Bestimmungsschlüssel „Zeigertiere für die Gewässergüte an Fließgewässern" die einzelnen Tiere und fertigten Skizzen von ausgewählten Individuen an. Am Schluss kamen die jungen Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die Aitrach im untersuchten Abschnitt mäßig bis gering belastet ist. Davon zeugen die zahlreichen Bachflohkrebse, die weißen Strudelwürmer, Köcherfliegen- und Steinfliegenlarven - sicherlich auch wegen der Renaturierungsmaßnahmen an der Aitrach.

 

Zuletzt wurden die gefangenen Tiere an ihren Fundorten freigelassen. Die jungen Forscher und ihre Lehrer waren sich einig, dass dies ein lehrreicher Unterrichtstag war.