logo_en

Anmeldung



Schau hin – misch dich ein!

NCCHRTodesstrafe und NSU

Ein deutsch-amerikanisches Menschenrechtsprojekt des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums Nürnberg und der Maynard Jackson High School Atlanta

 

 

Das ganze Schuljahr 2015/16 über arbeitete der AK Menschenrechte des Sigumund-Schuckert-Gymnasiums mit Schülerinnen und Schülern der Maynard Jackson High School am zweiten gemeinsamen Menschenrechtsprojekt der beiden Partnerschulen. Die Jugendlichen aus Nürnberg und Atlanta kamen über den Atlantik hinweg zusammen um ein Thema zu erkunden, das Bürger ihrer beider Länder gleichermaßen betrifft: das Strafrecht.

 

Beide Schülergruppen erstellten kreative Internet-Blogs über ihre Arbeit

SchülerInnen des SSG in Atlanta

SchülerInnen der MJHS in Nürnberg

 

 

Die Todesstrafe

Während ihres Aufenthaltes in Atlanta konzentrierte sich die Gruppe auf das Thema Todesstrafe in den USA. Die Teilnehmer trafen Anwälte, Richter und betroffene Täter- und Opferangehörige, befragten in beiden Ländern Passanten zu diesem Thema und zeigten auf, wie es mit der universellen Erklärung der Menschenrechte sowie mit europäischen und US-amerikanischen Werten zusammen hängt.

Die NSU-Morde und ihre Aufarbeitung

In Nürnberg arbeiteten wir weiter zum Thema Strafrecht, setzten den Schwerpunkt jedoch auf den NSU-Terror und dessen Aufarbeitung. Die Teilnehmer sprachen mit Kerem Simsek, dem Sohn des ersten NSU-Mordopfers in Nürnberg, informierten sich über das Versagen deutscher Institutionen bei der Ermittlungsarbeit und untersuchten die Auswirkungen der jahrelangen Verdrängung eines rechtsradikalen Hintergrunds, vor allem im Hinblick auf die wachsende Zahl an Einwanderern in Deutschland und Europa.

 

Hintergrundwissen

In Seminaren über Diskriminierung und unterschiedliche Rechtstraditionen sowie Führungen durch das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und das Memorium Nürnberger Prozesse erarbeiteten die Jugendlichen sich das nötige Hintergrundwissen und vervollständigten ihre Recherchearbeiten.

 

 

Abschlusspräsentationen

Im Anschluss an ihre Recherche präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse im National Center for Civil and Human Rights Atlanta und im Krakauer Haus Nürnberg vor Eltern, Mitgliedern der Schulgemeinschaften und Vertretern der beiden Partnerstädte. Die Jugendlichen setzten sich mit der schwierigen Geschichte ihrer Heimatländer auseinander und entwickelten Ideen für die Zukunft.

 

Unvergessliche Erlebnisse

Bei der Arbeit an diesen bedeutsamen Themen erweiterten die Schüler ganz neben ihre Sprachkenntnisse, lernten viel über die Kultur und Traditionen des Gastlandes und schlossen wunderbare Freundschaften.