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„Fokus Frieden: Transformationen und aktuelle Herausforderungen für die UNESCO-Projektschulen"

 

 Eröffnung Dr. Böhmer  Streichquartett Ostendorfer-Gymnasium Podiumsdiskussion  Willy-Brandt-Gesamtschule     
 Willy-Brandt-Gesamtschule  ETA Hoffmann-Gymnasium  ETA-Hoffmann-Gymnasium  Realschule Rosenheim    
Realschule Rosenheim Präsentation Präsentation Präsentation    

 

Unter diesem Motto stand die Fachtagung der deutschen UNESCO-Projektschulen vom 18. bis 22. September an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen.

Durch eine Podiumsdiskussion, Abendgespräche der Religionen, Arbeitsgruppen und Exkursionen wurde versucht, zum großen Thema „Frieden" miteinander ins Gespräch zu kommen, seine vielfältigen Aspekte zu erschließen und für den Schulalltag umsetzbar zu machen. Behandelte Themengebiete der AGs waren: „Klimawandel als Gefahr für den Frieden?", „Architektur und Frieden", „(Neo-) Nazismus und Populismus", „Shoa unterrichten", „Pax Romana", „Kants Schrift 'Zum ewigen Frieden'", „Frieden lernen interaktiv und global", „Gewaltfrei Konflikte lösen" und „Flucht und Asyl".

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen waren in vielerlei Hinsicht beteiligt. Zum einen gehörte die stellvertretende bayerische Landeskoordinatorin Michaela Kronwinkler – neben dem Bundeskoordinator Heinz-Jürgen Rickert, der pädagogischen Mitarbeiterin am bayerischen Kultusministerium Marion Brünsteiner, der Referentin am ISB Bianca Schmidt und vor allem der Lehrgangsleitung Evelin Mederle von der ALP – zum Kernteam der Planung. Zum anderen waren viele Schulkoordinatoren direkt und indirekt bereit, Teile der Planung und/oder Durchführung zu übernehmen.

Einige Kollegen und Kolleginnen organisierten Exkursionen, wie zum Beispiel Elke Dorn vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium nach Ulm (Hochschule für Gestaltung und Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg) oder Werner Kundmüller vom Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt (Ingolstadt als Beispiel für eine Festungsstadt), gestalteten ein Programm an ihrer Schule, wie Ulrike Gölz von der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, oder übernahmen einen Part als Referent in einer AG, wie Ingvar Thiem vom Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg.

 

Das Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt umrahmte die Auftaktaufveranstaltung feierlich mit Mozart, gespielt vom Streichquartett unter Leitung von Franz Rauch.

Bei der Netzwerknacht präsentierten sich mehrere bayerische Schulen und überzeugten durch engagierte und friedensbewegte Aufführungen:

 

  • Staatliche Realschule Rosenheim: Lied „Augen auf" (10. Klasse) und Trommlergruppe unter Leitung von Anette Dippold und Fritz Stimmer
  • Willy-Brandt-Gesamtschule München: Schattentheater „Schicksale von Flüchtlingen" unter Leitung von Kader Cimen
  • E. T. A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg: Szenen aus „Der Weltuntergang" von Jura Soyfer unter der Leitung von Martin Stübinger 
  • Bertha-von-Suttner-Gymnasium Neu-Ulm: Stummfilm „Die Waffen nieder" mit Live-Musik-Begleitung und Texten aus dem Roman von Bertha von Suttner unter Mitwirkung von Elke Dorn, Veronika Frauendienst, Maria und Thomas Kleinhans


Schulen, die nicht nach Dillingen fahren konnten, schickten eine Friedensbotschaft im Film, der von Patrick Steiner (Montessori-Schule Aufkirchen) geschnitten und auch bei der Netzwerknacht gezeigt wurde:
Rudolf-Steiner-Schule-Gröbenzell (Uli Gölz), Montessori-Schule Aufkirchen (Patrick Steiner), Grundschule Würzburg Heuchelhof (Erika Lang), Willy-Brandt-Gesamtschule München (Julia Zilke), Regental-Gymnasium Nittenau (Bernd Preißer), Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt (Werner Kundmüller)

Eine weitere Möglichkeit der Präsentation der bayerischen UNESCO-Projektschulen stellt die CD dar, die Oliver Neumann vom Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg gestaltete: Hier zeigt jede Schule anhand von wenigen Fotos und prägnanten Slogans, was sie wesentlich ausmacht. Diese Präsentation wurde bei der Eröffnung im Arkadenhof gezeigt und als CD dem Programmheft beigelegt.

 

Download Präsentation

 

Nicht zuletzt sorgten neun bayerische Schulkoordinationen für den reibungslosen Ablauf innerhalb der Arbeitsgemeinschaften, indem sie sich um die Referenten kümmerten, die Technik bedienten und die Exkursionen betreuten. Dies waren:


Heike Hauck (Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen), Katrin Haemmerle (Gymnasium Lappersdorf), Christoph Leikam (Peter-Henlein-Realschule Nürnberg), Richard Popp (Berufliches Schulzentrum Kulmbach), Peter Werner (Ludmilla-Realschule Bogen), Julia Zilke (Willy-Brandt-Gesamtschule München), Werner Kundmüller (Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt), Ralf Siegel (Bayerische Akademie für Außenwirtschaft München) und Stephanie Schielein-Barker (Bert-Brecht-Schule Nürnberg).

An dieser beeindruckenden Aufzählung kann man erkennen, dass die Fachtagung ein wahres Gemeinschaftsprojekt war, das nur unter Beteiligunge so vieler Personen gelingen konnte. Von Seiten der Teilnehmenden war für alle Teile der Tagung höchstes Lob zu hören: Nachdenklich und motiviert fuhren sie wieder an ihre Schulen in ganz Deutschland, um den Friedensgedanken weiterzutragen. Somit bleibt mir nur, allen Mitwirkenden meinen herzlichen Dank auszusprechen!

 

Michaela Kronwinkler
Stellvertretende Landeskoordinatorin der bayerischen UNESCO-Projektschulen