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Schüleraustausch einmal anders -VirtualStudentXChange

Das chinesisch-deutsche Klassenzimmer - ein Pilotprojekt an der MRS

 

   

Globale Kompetenzen mittels digitaler Technik – VirtualStudentXChange ist ein Projekt der Stiftung Mercator und wird von Zeitbild durchgeführt. Das Goethe Institut unterstützt das Vorhaben. Nur fünf bayerische Schulen erhielten die Möglichkeit sich daran zu beteiligen.

Pünktlich zu Weihnachten wurde die Städtische Realschule für Mädchen in Rosenheim beschenkt - 15 VR-Brillen und eine moderne 360-Grad-Kamera ergänzen seit Dezember den Geographieunterricht. Und mit diesem Equipment wurde bereits intensiv gearbeitet. Im Klassenzimmer und auf dem Christkindlmarkt filmten die Schülerinnen der Klasse 8A bilingual und der 9C unter der Anleitung von Lehrerin Anette Dippold. Am Computer bearbeitet und ergänzt, werden diese der chinesischen Austauschschule Minyang übermittelt. In diesen Videos werden kulturelle und schulische Themen behandelt um sich Kennenzulernen und das gegenseitige Verständnis zu steigern. Die MRS erhält im Gegenzug Videos aus Minyang. Mit den VR-Brillen und ihren Smartphones können Lehrkräfte und Schülerinnen die Videos anschauen und zum Beispiel für den Geographie- und Projektunterricht nutzen.

 

360-Grad-Videos werden vom Gehirn wie reale Erlebnisse verarbeitet und können deshalb eine starke emotionale Beteiligung bewirken. In dem Projekt wollen die Partner erproben, ob diese Wirkung – die so genannte Immersion – einen Mehrwert für den Schulaustausch über Länder- und Kulturgrenzen hinaus darstellen kann.

In einem ersten Schritt wird mit zehn Schulen in China und Deutschland getestet, welche technischen, organisatorischen und pädagogischen Rahmenbedingungen für die Umsetzung dieses Projekts an Schulen erforderlich sind. Im November fand dazu bereits ein Workshop mit chinesischen Lehrkräften beim Goethe Institut in Peking statt.

In zwei Arbeitsphasen erstellen die Schulen bis April 2018 insgesamt fünfzig 360-Grad-Videos und tauschen diese aus. Eine Dokumentation fasst danach die Erfahrungen zusammen und soll weiteren Schulen die Beteiligung diesem digitalen Bildungsangebot ermöglichen.