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Jugendforum 2010 - "Menschenrechte hier und heute"

IMG_2616-4"Menschenrechte hier und heute"

am 23. und 24. Februar 2009 in der Jugendherberge Nürnberg

 

Dokumentation des Jugendforums: hier

 

Förderung der Menschenrechte und Bekämpfung der Diskriminierung sind fundamentale Anliegen in den UNESCO-Projekt-Schulen weltweit. Der Sicherstellung ethischer Mindest-standards für das Zusammenleben der Menschen in der Einen Welt gilt unsere gemeinsame Anstrengung. Interessiert und solidarisch nehmen wir dabei nicht nur andere Länder und Völker in den Fokus, sondern in diesem Jahr besonders unser tägliches Leben und Arbeiten hier und heute. Dabei gehen wir ganz bewusst aus von unserer Schularbeit, unserem gewohnten sozialen Netz, von unserer eigenen kulturellen Identität und suchen tragfähige Antworten auf vielfältige Fragen in diesem Kontext.

 

Die Teilnehmer am Jugendforum, Schüler und Lehrer schauen ihre Klasse, Schule oder ihre Stadt aus der Perspektive der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte an. Dabei wird es von zentraler Bedeutung sein, die Menschenrechte in den Workshops erfahrbar zu machen, zu verdeutlichen, dass es sich nicht um eine abstrakte politische Idee handelt, die mit uns höchstens indirekt zu tun hat, sondern um eine hochbrisante und aktuelle Problematik, die jeden betrifft, und um einen Appell, für ihre Einhaltung zu einzustehen.

 

Im Verlauf des Jugendforums sollen die Jugendlichen durch die gemeinsame Arbeit motiviert oder bestärkt werdenin den Menschenrechten Beziehungen zur eigenen Lebens- und Erfahrungswelt zu finden

 

  • Begründungen zu persönlichen Wertehierarchien abzuleiten
  • Begegnungen mit anderen Menschen Gewinn bringend zu erleben
  • historische und regionale Bezüge zum eigenen Leben herzustellen
  • Verbindungen zur aktuellen politischen Situation und Geschichte zu entdecken und
  • aus der Auseinandersetzung mit den Menschenrechten Handlungs- und Sozialkompetenz für die Gestaltung der eigenen Zukunft zu gewinnen.

 

Im Blick auf diese Ziele gewinnt Nürnberg als Tagungsort besonderes Gewicht aus der historischen Verantwortung jüngerer Geschichte wie auch als Ort der besonderen Verpflichtung den Menschenrechten gegenüber.

 

Die Schülerinnen und Schüler können für die beiden Tage zwei unterschiedliche Arbeitsgruppen wählen oder aber in einem zweitägigen Kurs zu einem Thema mit ihren Kollegen kooperieren.

 

Maria Kauczok

 

Foto: alf loidl / pixelio.de